Kesselheim kämpft gegen Müllflut
Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger
Koblenz-Kesselheim. In Koblenz-Kesselheim kam es an den Containerstandorten „Zur Bergpflege“ und am „Friedhof“ erneut zu massiven illegalen Müllablagerungen während der Weihnachtsfeiertage. Vor und hinter den Containern wurden große Mengen an Abfall deponiert, darunter auch Essensreste, die zudem Ratten anziehen könnten.
Ortsvorsteher Andreas Münzel erhielt am Weihnachtstag morgens mehrere Anrufe von verärgerten Bürgern. Er griff persönlich ein und bemühte sich, zumindest entlang des Zaunes am Friedhof für Ordnung zu sorgen, da der Wind die Kartons über den gesamten Platz verteilt hatte. Auch das Ortsbeiratsmitglied Bernd Ihl, der regelmäßig an den Containerstandorten für Ordnung sorgt, musste mit ansehen, wie die Müllberge immer größer wurden. Bald können die Verursacher mit Post von der Verwaltung rechnen.
Die Anwohner der Rheindörfer sind erneut aufgerufen, an den Containerstandorten für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Überfüllte Container rechtfertigen keine illegalen Ablagerungen: In solchen Fällen sollte auf einen anderen Standort ausgewichen oder der Müll für ein bis zwei Tage zu Hause gelagert werden.
Illegale Müllentsorgung verursacht nicht nur unnötige Zusatzkosten, die letztlich über die Müllgebühren auf alle umgelegt werden. In schwerwiegenden Fällen, wenn etwa Schadstoffe wie Öl oder Farbe ins Erdreich eindringen, können hohe Sanierungskosten entstehen. Bußgelder im vierstelligen Bereich sind keine Seltenheit.
Die Botschaft ist klar: Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Jeder kann dazu beitragen, Kesselheim sauber und lebenswert zu halten – der Umwelt und der Gemeinschaft zuliebe.
BA
Überfüllte Container rechtfertigen keine illegalen Ablagerungen.
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Die Verursacher mit Post von der Verwaltung rechnen. Fotos: Bernd Ihl
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