Allgemeine Berichte | 23.03.2023

Interview mit Joachim Diedrichs, Erster Vorsitzender des Rheinbacher Seniorenforums

„Im Mittelpunkt soll weiterhin die persönliche Unterstützung und Beratung stehen“

Joachim Diedrichs. Foto: privat

Rheinbach.Seit dem 12. Januar 2023 ist Joachim Diedrichs, ehemaliger Berufssoldat, Erster Vorsitzender des Rheinbacher Seniorenforums und damit Nachfolger von Henning Horn, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste.

In diesem Interview will das Rheinbacher Seniorenforum Joachim Diedrichs vorstellen und ihm Gelegenheit geben, über seine Eindrücke und Pläne zu sprechen.

Herr Diedrichs; was verbindet Sie mit Rheinbach?

Diedrichs: Ich wohne seit mehr als 25 Jahren mit meiner Familie hier und hatte mich entschlossen, im Ruhestand in Rheinbach zu bleiben und ehrenamtliche Aufgaben für unsere Bürger zu übernehmen.

Wie sind Sie zum Rheinbacher Seniorenforum gekommen?

Diedrichs: Durch Gespräche mit Freunden habe ich von der Arbeit des Seniorenforums erfahren. Beispielhaft sei an dieser Stelle genannt: Die Gestaltung des öffentlichen Raumes durch seniorengerechte Bänke an den Haltestellen des Stadthüpfers, die Beratung bei Bauvorhaben wie barrierefreie Bürgersteige und weitere sichtbare Maßnahmen.

Nach rund hundert Tagen im Amt ist es Zeit, eine erste Bilanz zu zeihen. Wo steht das Rheinbacher Seniorenforum heute?

Diedrichs: In zahlreichen Gesprächen mit Senioren habe ich inzwischen erfahren, wie das gesamte Team des Forums gemeinsam mit meinem Vorgänger Henning Horn einen großen Teil seiner Arbeit im Stillen durch die unmittelbare Betreuung, im Umgang mit Behörden und Krankenkassen bis zur mentalen Unterstützung von Alleinstehenden und deren Angehörigen leistet. Das wollen wir fortsetzen.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft des Forums?

Diedrichs: Die Zukunft des Seniorenforums wird auch weiterhin in der unmittelbaren Unterstützung unsere älteren Mitbürger zu finden sein. Dabei dürfen wir das Ziel einer besseren Anerkennung unserer Senioren durch die Öffentlichkeit nicht aus den Augen verlieren. Gemeinsam mit der Stadt sowie anderen Behörden und weiteren Institutionen und Mitbürgern muss Akzeptanz für unsere älteren Mitbürger geschaffen und erhalten werden. Im Mittelpunkt soll weiterhin die persönliche Unterstützung und Beratung der immer zahlreicheren Senioren in unsere Stadt stehen.

Welche Unterstützung erwarten Sie vom Rat und der Verwaltung der Stadt?

Diedrichs: In vielen Bereichen sind Rat und Verwaltung auf einem vielversprechenden Weg und haben die Bedürfnisse unsere älteren Mitbürger erkannt. Es gilt, die vorhandenen Erkenntnisse durch Maßnahmen und Planungen für die Zukunft der Senioren in Rheinbach voranzutreiben. Nur wenn es gelingt, einen Bogen für das Zusammenleben aller Menschen in Rheinbach zu schaffen, wird die Stadt weiter wachsen können.

Die Fragen stellte Dr. Michael Vollert, Pressesprecher des Rheinbacher Seniorenforums e.V.

Joachim Diedrichs. Foto: privat

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