Ausstellung im Café des Meckenheimer Stadtmuseums im Herrenhaus Burg Altendorf
Imaginäre Ansichten
Bilderausstellung des Maastrichter Künstlers Roland Hartmann
Meckenheim. Am Sonntag, 2. Juli um 11 Uhr, wurde im Café des Meckenheimer Stadtmuseums im Herrenhaus Burg Altendorf eine Bilderausstellung des Maastrichter Künstlers Roland Hartmann eröffnet.
Die Ausstellung unter dem Motto „Imaginäre Ansichten“ in Acryl mit Mischtechniken ist an den Sonntagen bis zum 3. September von jeweils 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Der Maastrichter Maler und Grafikdesigner Roland Hartmann wurde 1967 als Sohn eines Deutschen und einer Niederländerin in El Paso, Texas geboren.
Bedingt durch den Beruf des Vaters verbrachte er seine Schulzeit in Deutschland, den USA und Belgien.
Seine künstlerischen Talente wurden bereits auf der Highschool entdeckt und mit mehreren Auszeichnungen honoriert. Dem Schulabschluss folgte eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten an der Höheren Berufsfachschule in Aachen, die seine Vorliebe für zeichnerische Darstellungen weiter förderte und - wie man bis heute in zahlreichen Werken sieht - zur Perfektion führte. Mit dem Studium „Illustrative Arts and Graphic Design“ an der Kunstakademie in Maastricht lernte Hartmann die ganze Vielfalt künstlerischen Arbeitens kennen.
Heute ist Malen für ihn eine „Symbiose aus Fantasie und den Gesetzen der Natur“. Diese Symbiose findet man regelmäßig in seinen Werken - mitunter mit überraschenden Ergebnissen.
Ungern thematisch eingegrenzt
Roland Hartmann hat zahlreiche Bücher, Zeitschriften und andere Publikationen illustriert und Vorlagen für Poster und Karten entworfen.
Als freier Künstler machte er sich mit Portraits und Landschaftsansichten - als Auftragsarbeiten - einen Namen. In Ausstellungen lässt er sich nur ungern thematisch eingrenzen. Am liebsten ist es ihm, wenn er seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.
Dies gilt sowohl für die Motivwahl als auch für die eingesetzten Materialien. Das Ergebnis sind oft „fantastische“ Gemälde und Zeichnungen mit konkreten und surrealistischen Elementen, die dem Betrachter intensives Hinsehen und die Bereitschaft zum Nachdenken abfordern.
In seiner bewegten Jugend hat Roland Hartmann auch einige Zeit in der hiesigen Region zugebracht.
Die Verbindung in den Rhein-Sieg-Kreis blieb bis heute erhalten.
Diese Verbindung gab den Ausschlag dafür, dass er der Ausstellung einer Auswahl seiner Werke im Herrenhaus Burg Altendorf zustimmte. Das Zusammenspiel von naturalistischen und abstrakten Elementen, mit lokalen Bezügen, lässt interessante Anregungen erwarten.
