Imkerverein Mendig und Umgebung e.V.
Imkerverein pflanzt Bäume für die nachwachsende Generation
Nickenich. Ohne die Bestäubungsleistung von Insekten wie Wild- und Honigbienen, müssten wir Menschen auf einen erheblichen Teil der von uns verzehrten Nahrung verzichten. Da Wildblumen und Kräuter, blühende Ackerrandstreifen und Streuobstwiesen immer seltener werden, hat dies beträchtliche Auswirkung auf die heimischen Insekten. In Zeiten eines alarmierenden Artensterbens, ist ein vielfältiges Blüten- und Nahrungsangebot für diese wichtiger denn je. Der Imkerverein Mendig und Umgebung e.V. als Zusammenschluss von mittlerweile 57 Imkerinnen und Imkern aus der Vordereifel, möchte diesem Rückgang des Artenreichtums entgegenwirken und spendet daher Obstbäume, Beerensträucher und insektenfreundliche Stauden an Kindergärten in seinem Einzugsgebiet. Dabei sollen diese bei der Heranführung von Kindern an Zusammenhänge und Bedeutung von Umwelt und Natur unterstützt werden. Aus diesem Grund übergab der Kirchwalder Imker Arno von Bargen im Namen des Vereins zwei Obstbäume an die Leiterin des Kindergartens Mäuseturm, Frau Anette Langewiesch.
„Wir freuen uns sehr über die Spende des Imkervereins und darauf, dass wir neben Kartoffeln aus unseren Hochbeeten bald mit unseren Kindern auch Äpfel und Birnen ernten und dabei gleichzeitig etwas Gutes für unsere Umwelt tun können“, sagte Frau Langewiesche bei Übergabe der Bäume.
