Kolpingfamilie Rheinbach besuchte die Pfarrkirche St. Luzia in Eschfeld
Immer wieder eine Reise wert
Rheinbach. 16 Interessierte - davon 13 Kolpingschwestern und –brüder, trafen sich kürzlich unter der Leitung von Hiltrud Jonas zur Fahrt nach Eschfeld, um die Malereien in der Eschfelder Kirche zu besichtigen. Vor Ort stießen noch drei Mitglieder der kfd Rheinbach zu der Gruppe.
Gegen 15.30 Uhr betraten sie eine Kirche, die in ihrer Art eine Besonderheit unter allen Eifeler Kirchen darstellt. Der Rheinbacher Gruppe ging es in dem Moment, wie fast allen Kirchenbesuchern, die überrascht sind von der Fülle der Eindrücke, die sich auf den ersten Blick darbieten. Nach dem Willen ihres Gestalters, des Malerpastors Christoph März, ist die Kirche ein bebildertes Lehrbuch geworden, das in erster Linie den Bewohnern seiner Pfarrdörfer die Themen der Heilsgeschichte nahebringen sollte. Pastor März, der 1867 in Schweich an der Mosel geboren wurde, hat von 1906 bis 1921, also 15 Jahre an den Malereien gearbeitet.
Hiltrud Jonas hatte sich gut vorbereitet und führte uns in einem spannenden Vortrag durch die verschiedenen Themenbereiche mit Querverweisen vom Alten zum Neuen Testament. Alle hatten Freude an der Vielfalt der oft sogar humorvollen Darstellungen. Erwin Welter hatte - ergänzend zum Vortrag von Hiltrud Jonas - die theologische Seite der Darstellungen beleuchtet und nach den einzelnen Führungsabschnitten passende Lieder vorbereitet, die gemeinsam gesungen wurden. Anschließend hat er noch eine kurze Andacht mit der Gruppe gehalten.
Nach der Führung hat sich die Kolpingfamilie Rheinbach in einem nahegelegenen Lokal in geselliger Runde zusammengesetzt und das Gesehene weiter verarbeitet. Fazit des Vorsitzenden Christian Esser: „Dank an die Organisatoren dieser Tour; das war wirklich beeindruckend. Da müssen wir unbedingt noch mal hin!“
