Allgemeine Berichte | 16.01.2025

Programmkino Minski zeigt Filme über mutige Frauen und ambitionierte Musiker

Immer wieder mittwochs

Neuwied. Kaum etwas eignet sich besser, um dem eigenen Alltag für zwei Stunden zu entfliehen, als ein Besuch im Kino. Ein bequemer Sessel, ein Eimer Popcorn, ein überdimensionierter Becher mit einem Softdrink nach Wahl und – was am wichtigsten ist – eine Filmvorführung auf der großen Leinwand sorgen für ein erlebnisreiches und doch entspanntes Abendprogramm. In Neuwied hat sich bereits seit über zwei Jahrzehnten der Mittwoch als Kinoabend herauskristallisiert, denn dann hebt sich Woche für Woche pünktlich um 20 Uhr der Vorhang für das vielfach preisgekrönte Programmkino Minski. Und auch im Februar kann sich das Minski-Programm im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen.

Auch wenn die Französische Revolution einige Freiheiten für die bürgerliche Klasse erkämpfte, so konnten in der napoleonischen Zeit de facto doch fast nur Männer von ihnen profitieren. Allein dahingehend stellt Barbe-Nicole Clicquot-Posardin, die Protagonistin aus dem Spielfilm „Die Witwe Clicqout“, der am Mittwoch, 5. Februar, im Minski gezeigt wird, schon eine krasse Ausnahme dar. Als ihr Mann verstirbt, beschließt die junge Witwe gegen erheblichen Druck aus ihrem Umfeld, das gemeinsame Weingut nicht zu verkaufen, sondern selbst weiterzuführen.

Manchmal reicht ein einziger Song, um eine Band über Nacht weltberühmt zu machen. „Born to be wild“ von Steppenwolf ist genau so ein Lied. Bekannt geworden durch den Kultfilm „Easy Rider“ wird es zu einer Hymne einer ganzen Generation und zu einem absoluten Klassiker des Rock’n’Rolls. „Born to be wild – Eine Band namens Steppenwolf“ erzählt die spannende Geschichte der Rockformation – und läuft am Mittwoch, 12. Februar, im Minski.

Um die Musik geht es im Minski auch eine Woche später, wenn am Mittwoch, 19. Februar, „Rickerl – Musik ist höchstens a Hobby“ gezeigt wird. Der Wiener Straßenmusiker Erich „Rickerl“ Bohacek lebt von seiner Musik mehr schlecht als recht. Aufgeben will er sie dennoch nicht, immerhin träumt er von seinem großen Durchbruch. Die Verantwortung für seinen achtjährigen Sohn, der bei seiner Ex-Freundin lebt und den er nur alle zwei Wochen sehen darf, zwingt ihn jedoch zur Lohnarbeit.

Mit seinem Roman „Die Bauern“ hat Władysław Reymont ein wahres Epos über das einfache Landleben in der polnischen Provinz geschaffen. Auf der Vorlage des mit dem Literaturnobelpreises ausgezeichneten Meisterwerks ist die Filmadaption „Das Flüstern der Felder“ entstanden, das am Mittwoch, 26. Februar, in der Neuwieder Schauburg läuft. Jagna ist jung, hübsch und unverheiratet und damit ein regelrechtes Objekt der Begierde. Ein Mitspracherecht über ihre eigene Zukunft hat die Bauerntochter eigentlich nicht – doch das will die mutige junge Frau nicht akzeptieren.

„Mittwochs ins Kino“ – das Minski ist eine Kooperation zwischen dem städtischen Jugendamt, der Volkshochschule der Stadt Neuwied sowie den Filmtheaterbetrieben Weiler. Jeden Mittwochabend öffnet sich um 20 Uhr der Vorhang im Kino Schauburg, Heddesdorfer Straße 84, für außergewöhnliche Filme, die bewegen, begeistern und zum Nachdenken anregen. Kinokarten können über eine Online-Buchung zur Sitzplatzreservierung auf www.kinoneuwied.de erworben oder an der Abendkasse gekauft werden.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Minijob
AZ_Gelenk 2026
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
Stellenanzeige Bauingenieur Trinkwasserversorgung/Abwasserbeseitigung
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
53

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
35

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
56

Junger Mann war von seinen Großeltern zur Hilfe gerufen worden und hinderte Betrüger an der Flucht

29.04.: Betrugsversuch in Köln: Enkel stellt falsche Polizisten und übergibt sie der richtigen Polizei

Köln. Ein 26 Jahre alter Mann hat am Mittwochabend (29. April) einen mutmaßlichen falschen Polizisten in Köln-Esch gestellt und der echten Polizei übergeben. Der Tatverdächtige und sein noch flüchtiger Komplize sollen kurz zuvor versucht haben, sich als angebliche Kripobeamte Zutritt zum Haus der Großeltern des 26-Jährigen in der Gartenstraße zu verschaffen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
138

Dillendorf (Hunsrück). Am 01.05.26 gegen 10:31 Uhr kam es im Kreuzungsbereich K1/K3 unmittelbar hinter dem Ortsausgang Dillendorf in Fahrtrichtung Dill zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete ein von Sohrschied kommender Kradfahrer im Kreuzungsbereich die Vorfahrt eines in Fahrtrichtung Dill fahrenden PKW. Das Motorrad samt Fahrer kam im Straßengraben zum Liegen.

Weiterlesen

Symbolbild Foto: pixabay.com
33

eCall-System lotste Einsatzkräfte nach Unfall ohne Zeugen zu verletzten Senioren

28.04.: Unfall auf der B327: Älteres Ehepaar landet unfreiwillig in Waldstück

Waldesch. Am 28. April kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hunsrückhöhenstraße (B327) zwischen Waldesch und Dieblich/Nassheck. Ein älteres Ehepaar aus dem Lahn-Dill Kreis kam nach ersten Erkenntnissen aufgrund gesundheitlicher Probleme des Fahrzeugführers mit seinem PKW alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in unbefestigtes Gelände.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Azubispots Bad Neuenahr 2026
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Betriebsferien Mai 2026
Image
Innovatives rund um Andernach