Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim hat Grund zur Freude
Imposantes Tanklöschfahrzeug verstärkt künftig die Löschgruppe Altendorf-Ersdorf
Das Tanklöschfahrzeug löst sein Vorgänger, ein Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, nach 22 Jahren ab – Einsegnung durch die Pfarrer Malcherek und Back-Bauer
Altendorf-Ersdorf. Ein neues Tanklöschfahrzeug löst bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim seinen Vorgänger aus dem Jahre 1996 ab, der nach 22 Dienstjahren nun in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wird. Die Löschgruppe Altendorf-Ersdorf um Löschgruppenführer Hans-Peter Heinrichs freute sich über den beeindruckenden Neuzugang, ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 mit 250 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 15 Tonnen.
Das 3,30 Meter hohe und 7,30 Meter lange Feuerwehrauto fasst 3000 Liter Wasser sowie 200 Liter Schaummittel und kostete die Stadt Meckenheim rund 300.000 Euro. Das alte Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 wird somit demnächst im Rahmen einer Zollversteigerung meistbietend versteigert. Außerdem verfügt die Löschgruppe Altendorf-Ersdorf weiterhin über ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20, das noch einmal 2400 Liter Wasser fasst.
Ehrenamt ist wichtig für die Gesellschaft
„Ein schöner Tag für unsere Feuerwehr“, freute sich Wehrleiter Günter Wiegershaus bei der offiziellen Einsegnung des neuen Tanklöschfahrzeugs vor dem Altendorfer Feuerwehrgerätehaus. Dazu hatten sich nicht nur Bürgermeister Bert Spilles und der Erste Beigeordnete Holger Jung eingefunden, sondern auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Markus Zettelmeyer aus Wachtberg sowie Ehrenkreisbrandmeister Balthasar Schumacher aus Swisttal und Mitglieder der Wehrleitungen aus den Nachbarkommunen.
Spilles wies in seiner kurzen Ansprache darauf hin, wie wichtig das Ehrenamt für die Gemeinschaft und die Gesellschaft sei. Die Stadt als Träger tue alles, was in ihrer Macht stehe, um die Feuerwehren mit dem nötigen Rüstzeug auszustatten, so auch in diesem Fall mit einer beachtlichen Investition trotz knapper Kassen. Dabei dankte er den anwesenden Mitgliedern des Stadtrates, der einstimmig für diese Maßnahme gestimmt hatte. Gerade angesichts des jetzt außer Dienst gestellten Löschfahrzeug LF 6/8 werde deutlich, wie stark sich die Technik, die Voraussetzungen und auch die Ansprüche an ein modernes Feuerwehrfahrzeug änderten. „Da liegen Welten zwischen“, war er beeindruckt. Und Wiegershaus versprach: „das Geld ist gut angelegt.“
Wasser bei langsamen Geschwindigkeiten spritzen
Das neue Tanklöschfahrzeug TLF 3000 tut seinen Dienst künftig in der Löschgruppe Altendorf-Ersdorf mit ihren 25 Aktiven, deren Löschgruppenführer Hans-Peter Heinrichs die Schlüssel des Fahrzeugs stolz entgegennahm. Das imposante Fahrzeug hat neben jeder Menge technischer Ausrüstung für alle Einsatzfälle auch noch einen Wasser- und Schaumwerfer sowie einen Lichtmast auf dem Dach. Es ist außerdem mit der komfortablen „Pump-and-Roll“-Funktion ausgestattet, die es erlaubt, auch bei langsamer Geschwindigkeit Wasser aus den 3000 Liter fassenden Tank zu verspritzen. Das sei insbesondere bei einem Flächenbrand von Vorteil, so Heinrichs.
Die Einsegnung nahmen der katholische Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek sowie die evangelische Pfarrerin Susanne Back-Bauer vor. Malcherek wünschte sich, es möge ein gutes Fahrzeug sein und den Menschen stets dienen. Back-Bauer zog in ihrer Ansprache eine Parallele zwischen den Feuerwehrleuten und dem „Barmherzigen Samariter“ aus der Bibel, denn die hätten doch sehr viel gemeinsam. Sie ließen das Leid der Menschen an sich heran statt ihm auszuweichen, sie sähen nicht weg, sondern schauten nach dem Wohl ihrer Nächsten. Letztlich leisteten sie den gleichen freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatz wie der barmherzige Samariter, ohne einen Dank dafür zu erwarten.
JOST
Der katholische Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek und die evangelische Pfarrerin Susanne Back-Bauer nahmen die Einsegnung des neuen Feuerwehrautos vor. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
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