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Neue Elektroladesäule am Rathaus der Verbandsgemeinde offiziell in Betrieb genommen

In Vallendar gibt´s den Strom gratis

Hybridauto der Umweltministerin tankte als erstes – Anlage kostete 20 000 Euro

In Vallendar gibt´s den Strom gratis

20 000 Euro zahlte die VG Vallendar für die neue Stromtankstelle die Ulrike Höfken als erste nutzen durfte. Foto: HEP

17.09.2019 - 10:30

Vallendar. Klar doch, der Strom kommt aus der Steckdose und das sogar kostenlos, zumindest bei der neuen Elektrotanksäule in Vallendar. Und die Erste, die diese kostenlose Energie für ihren Hybrid-Dienstwagen tanken durfte, war die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken.

Damit wurde die E-Tankstelle am Rathaus der Verbandsgemeinde Vallendar offiziell in Betrieb genommen. „Im VG-Rat haben wir überlegt der Elektromobiliät einen Schub zu geben und eine Ladestation für Autos und Fahrräder zu installieren“, erklärte Fred Pretz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar, und weiter: „Die Ladestation, sie leistet 22 kw, kostete die VG 20 000 Euro mit allen Anschlüssen und Begleitmöglichkeiten, denn auch E-Bikes können hier geladen werden und dank der Elektroverkabelung können wir die Station eventuell verdoppeln und sogar vervierfachen.“ Aber warum kann der Ökostrom, den die VG von der evm kauft, hier gratis abgezapft werden? „Die Abrechnungen kosten uns mehr als der Strom“, antwortete Fred Pretz, „und jedes Elektroauto ist uns wertvoll und wir wollen die Umstrukturierung unterstützen.“

Aber ganz kostenlos ist das Aufladen nicht, denn es muss eine Parkgebühr gezahlt werden. „Dies ist notwendig, damit nicht jemand eine ganze Woche hier parkt und die Säule blockiert“, begründete der Bürgermeister diesen Schritt.

Umweltministerin Ulrike Höfken erklärte bei der offiziellen Übergabe, an der u.a. auch die Urbarer Ortsbürgermeisterin Karin Küsel und Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann teilnahmen, sie fühle sich geehrt, dass sie als erste hier laden darf: „E-Autos sind wertvoll, sie vermindern CO2, Stickoxyde und Lärm und tragen zu einer höheren Lebensqualität bei.“ Von daher habe die Verbandsgemeinde etwas Wertvolles für die Bürger geschaffen, sagte Ulrike Höfken. HEP

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22.09.2019 18:52 Uhr
juergen mueller

"E-Auto`s sind wertvoll".
Umweltmimisterin HÖFKEN fährt ja auch einen vom STEUERZAHLER finanzierten Hybrid-Dienstwagen.Raten sie mal, was sie privat fährt.
E-Autos sind teuer - teurer als Verbrenner.Im Anschaffungspreis schon nicht preiswert - Batterie/Akku z.B. beim Smart ca. 6000-7000 Euro. Bei Renault kann man diese auch kaufen (Akku ca. 8000 Euro - Renault ZOE günstigste Version incl.Akku 34 100 Euro).Nach ca. 1000 Ladevorgängen Batterie auswechsen (bei starker Nutzungsintensität Haltbarkeit ca.5 Jahre).STEUERN werden abgerechnet in "200-Kilo-Schritten - je schwerer das Auto,desto höher der STEUERSATZ.
VERSICHERUNG: E-Autos sind "teurer" als VERBRENNER.
Ja, Frau HÖFKEN. Wenn ich als Ministerin monatlich ca.15 000 Euro (ohne Nebenfunktionen) zur Verfügung habe,kann ich mir auch ein E-Auto leisten.
Neben mir wohnt ein NEU-RENTNER,der als erstes sein Auto abgeschafft hat - "Er kann es sich NICHT mehr leisten".
Entschuldigung, aber: "Politik = Große Fresse,aber nichts dahinter".



22.09.2019 18:16 Uhr
juergen mueller

Selten so einen Schwachsinn gelesen Herr Klasen.
Aber, wenn`s nach Ihrer skurrilen Meinung nützt, tragen Sie zu einer Verminderung eines CO2-Ausstoßes bei.
Lesen Sie aber bitte vorher den Artikel in der Berliner Börsenzeitung vom 24.06.1899 oder die New York Daily Tribune vom 26.08.1856.
Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es Menschen, die auf Grund des sogen.wirtschaftlichen Fortschritts (Kohleverbrennung) dessen negative Folgen in Bezug auf eine menschgemachte Erderwärmung erkannten, wurden allerdings, wie es uns ja in der Gegenwart spezielle Klimaleugner auch vor machen, nicht ernst genommen.



20.09.2019 11:52 Uhr
Uwe Klasen

Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!



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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

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juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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