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Löhndorfer Möhnen sorgten bei hausgemachter Sitzung für beste Stimmung

In der Schützenhalle ging es hoch her

Vor ausverkauftem Saal wurde ein karnevalistisches Programm vom Allerfeinsten geboten

12.02.2019 - 13:41

Löhndorf. Klein, fein, hausgemacht, bei allerbester Stimmung und vielen karnevalistische Gäste: dies waren auch in diesem Jahr die Kennzeichen der Möhnensitzung in Löhndorf. „Spass für ze laache“, so heißt das Motto der jecken Mädchen, und dies wurde aus allerfeinste umgesetzt. Die Sitzung kommt dabei ganz ausdrücklich nicht als klassische Möhnensitzung, sondern als gemischte Sitzung daher. Im Klartext: Männer sind zugelassen und erwünscht. In diesem Jahr ging es dann auch direkt von Null auf Vollgas-Karneval. Grund: Zu Beginn gastierten auf ihrer Abschiedstournee die Botzedresse aus dem Brohltal in Löhndorf. Und die brachten die Schützenhalle, die natürlich restlos ausverkauft war, direkt zum Kochen. Obermöhn und moderierende Sitzungspräsidentin Cornelia Schlagwein freute sich natürlich riesig, diesen absoluten Knüller präsentieren zu können. Als einer der ersten Vereine im Stadtgebiet feierten die Löhndorfer Möhnen ihre Sitzung „Spass für ze laache“ auf dem Schützenplatz. Wie immer wurde das Programm vom Spielmannszug Löhndorf eröffnet. Allerdings hatte Tambourmajor Andreas Fuchs zunächst mit der Obermöhn ein Hühnchen zu rupfen, da ihm die Betreuung im vergangenen Jahr missfallen hatte. Gewohnt schlagfertig konterte die Obermöhn, was zu einigen Lachern führte, und am Ende war man wieder versöhnt. Im Anschluss folgte ein musikalischer Dialog beim Arbeitsamt. Dargestellt wurden die Arbeitssuchenden von einer Riege verdienter Möhnen, die zumindest beim Gesang viel Engagement zeigten und das Publikum zum Mitsingen animierten. Danach tanzte die Garde „Die Fidelen Möhrchen“ aus Westum unter Beteiligung einiger Löhndorfer Mädchen ihren großartigen Gardetanz, selbstverständlich mit Zugabe. Es folgte ein Vortrag über Träume von Elefantenjagd und Gespräche vom Urlaub. Die beiden jungen Möhnen Elisabeth und Sonja tauschten sich als Ehepaar beim Frühstück darüber aus. Leider sprachen sie meistens aneinander vorbei, was zu Verwirrung und Lachern führte. Die nachfolgende Gesangseinlage des MGV Löhndorf animierte zum Mitsingen und -klatschen. Besonders freute sich die Öbermöhn über die Programmunterstützung aus heimischen Vereinsreihen.


Tollitäten der Kernstadt gaben sich ein Stelldichein


Natürlich hatten sich auch das Sinziger Dreigestirn und das Kinderprinzenpaar einen Besuch nicht nehmen lassen. Ihnen wurde ein begeisterter „blau-gelber“ Empfang bereitet. Als Präsent brachten sie die Showtanzgruppe der KG „Närrische Buben“ mit, die einen tollen Tanz zum Thema „Reise ins ahle Kölle“ zeigte.

Im Folgenden wurde es gefährlich auf dem Schützenplatz. Eine Horde Löwen in tollen Kostümen und mit aufwendiger Maskierung trat auf. Es waren die „Meninas“ zum Thema Afrika mit ihrem gewohnt anspruchsvollen und artistischen Showtanz. Danach standen wieder Programmpunkte aus den Reihen der Möhnen auf dem Plan. Zum Lied „Es war Sommer“ wurde mit einem Augenzwinkern über die weiblichen Probleme der Generation Ü40 bis U60 berichtet. Anschließend folgte eine Rede der neuen Herrenausstatterin in Löhndorf. Dorothee wusste zu berichten, wie „Mann“ stets gut gekleidet sein könnte. Den Anschluss machte ein ABBA-Medley, maßgeschneidert zusammengestellt und live gesungen von vier jungen Möhnen, die den Originalen kaum nachstanden. Die logische Folge war eine hochverdiente Rakete. Eine junge Liebe beim Kinobesuch, aber dann nicht nebeneinandersitzen können – wenn man sich zu helfen weiß, geht am Ende doch noch alles gut. Die Möhnen glänzten in einem schauspielerisch wertvollen Auftritt sogar ohne Worte.

Im Anschluss folgten zwei Löhndorfer Urgesteine in der Bütt, Christina und Luise als allerbeste Freundinnen. Jedes Jahr haben sie neue amüsante Geschichten zu erzählen und sind damit eine feste Größe im Sitzungsprogramm der Löhndorfer Möhnen.


Stolze und weniger stolze Rösser auf der Bühne


Das Männerballett „Bühnebützer“ lud das Publikum anschließend in den Wilden Westen ein. Auf ihren nicht so stolzen Rössern trabten die „Bützer“ ein und tanzten einen Cowboy-Tanz. Beim Dank fragte die Obermöhn allerdings nach, was man den Pferden in Sinzig so zu fressen gebe, denn in Löhndorf seien die Tiere viel größer.

Davon konnte man sich direkt anschließend überzeugen, denn es zog eine prächtige Reitergruppe ein. Die perfekt einstudierte Darbietung mit Reitschule und Soloeinlagen mit bekannten Musikgrößen begeisterte den ganzen Saal. Die Stimmung war kaum noch zu überbieten, als die Obermöhn das Finale ankündigte. Als Pausenfüller vor dem Abschluss rief sie dann noch spontan den Ortsvorsteher auf die Bühne. Es folgte ein launiges Geplänkel (man kennt sich halt), währenddessen die Möhnen sich für das Finale umziehen konnten. Zum Thema „Jahrhundertsommer“ kamen noch einmal alle Möhnen auf die Bühne. Mit verschiedenen Sommerhits feierten sie den Abend und heizten die Stimmung noch einmal richtig an. Mit einer abschließenden Rakete beendeten die Löhndorfer Möhnen ihr sehenswertes Programm.

Wer noch ursprünglichen Karneval erleben will, mit der perfekten Balance zwischen hausgemachten Auftritten und dem Flair einer großen Sitzung, war bei den Löhndorfer Möhnen gut aufgehoben. Zum Weiterfeiern laden die Möhnen wieder an vier Karnevalstagen vom Weiberdonnerstag an in die Krähe ein. „Spass für ze fiere“ heißt es dann dort. BL

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Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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