Allgemeine Berichte | 17.06.2022

Kloster Ebernach

Indische Schwestern zu Gast

Generaloberin Sr. Salomy wurde im Kloster Ebernach herzlich empfangen.  Foto: privat

Cochem. Ende Mai besuchte Generaloberin Sr. Salomy mit ihrer Begleitung Sr. Reni den indischen Konvent der St. Thomas Schwestern in Kloster Ebernach. Dort wurden sie herzlich von ihren Mitschwestern begrüßt. Auch Bruder Michael und das Leitungsteam von Kloster Ebernach hießen die Delegation aus Indien herzlich willkommen.

Während ihres Besuchs in Deutschland wird sich die Generaloberin einen Überblick über die Arbeit und das Leben der einzelnen Kommunitäten verschaffen und sich über die Lebenszufriedenheit und das Wohlbefinden ihrer Mitschwestern informieren. Weiterhin geht es darum, das Gebetsleben, das Leben in der Gemeinschaft sowie das tägliche Arbeitsleben mitzuerleben und besser kennenzulernen. „Wir freuen uns, dass sich unsere Schwestern in Kloster Ebernach so gut eingelebt haben und hier einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben“, so Generaloberin Salomy.

Insgesamt wird sie auf ihrer mehrwöchigen Reise sieben Konvente in Deutschland und anschließend weitere in Italien und Belgien besuchen. Geplant ist auch ein Besuch im Wallfahrtsort Lourdes sowie ein Treffen mit dem Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz Bruder John Francis, Bruder Bonifatius Faulhaber als Vorstandsvorsitzender sowie Bruder Michael, bevor es Ende Juli wieder zurück nach Südindien geht „Seit nun fast zehn Jahren unterstützen die Schwestern der indischen Ordensgemeinschaft „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas, the Apostel“ die Franziskanerbrüder bei ihrer Arbeit in Kloster Ebernach, darüber sind wir sehr dankbar“, so Bruder Michael, Superior von Kloster Ebernach.

Im Jahr 1969 gründete der Priester Jacob Thazhathel die „Missionary Congregation of the Daughters of St. Thomas“ im südindischen Pala, im Bundesstaat Kerala. Thazhathel hatte den Wunsch, Verkünder des Evangeliums für die Notleidenden, Armen und Kranken zu sein und ihnen Freude, Hoffnung und Zuversicht zu geben. Die „Töchter des heiligen Apostels Thomas“ zählen zu insgesamt 395 Ordensschwestern der syromalabardischen Kirche, die der christlich-orthodoxen angelehnt ist. Sie hat einen eigenen Ritus, ist jedoch eine Unierte Kirche, das heißt, sie erkennt den Papst als Oberhaupt an.

Generaloberin Sr. Salomy wurde im Kloster Ebernach herzlich empfangen. Foto: privat

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