Allgemeine Berichte | 29.05.2016, 10:00 Uhr

Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel e. V. besuchte das Priesterhaus in Kevelaer

Individuelle Lösungswege finden

Seminar zum Thema „Selbstwahrnehmung“ in idyllischer Umgebung

Die IGN-Mitglieder Alfons Steffens, Toni Heck, Marlene Moll, Gabi Fritz, Joachim Moll, Brunhilde Schwind-Müllers, Karin Liersch, Gerlinde Heck, Carola Simons, Hans Joachim und Angelika Kerkau (von links) zeigten sich begeistert von ihrem Aufenthalt in Kevelaer. Es fehlen Anneliese Sodoma, Uschi Küppers und Heinz-Josef Cramer. privat
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Langenfeld. Vor Kurzem fand wieder das beliebte Kevelaer Wochenende statt, auf das langjährige TeilnehmerInnen der Interessengemeinschaft Niere Rhein-Ahr-Eifel e. V. schon sehnsüchtig gewartet hatten. 14 IGN-Mitglieder machten sich am frühen Samstagmorgen auf dem Weg. Treffpunkt war Bad Bodendorf. In einem Van mit acht Sitzen und einem anderen Privat-PKW ging es los. Unterwegs wurde am Niederrhein in einem schönen Wandergebiet an einem idyllischen Parkplatz Rast gemacht - zur Stärkung mit einem leckeren Frühstück. Gegen Mittag wurde das Priesterhaus in Kevelaer am Niederrhein erreicht. Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte, traf man sich zum ersten gemeinsamen Mittagessen im schönen Speisesaal. Danach gab es „Freizeit“, die vielfach zu einem Bummel durch das niederrheinische Wallfahrtsstädtchen genutzt wurde. Am Nachmittag boten Joachim und Marlene Moll ein moderiertes Seminar zum Thema „Selbstwahrnehmung“ an. Nach einigen Aufwärmübungen, die dem Kennenlernen der Teilnehmer und dem Auflockern dienten, wurden verschiedene Aspekte des Themas besprochen. Alle in der Runde trauten sich, auch persönliche Dinge zu erzählen. Jeder hat Probleme mit seiner/ihrer speziellen Nierenerkrankung und auch die PartnerInnen sind damit belastet. Andere TeilnehmerInnen äußerten sich zu Themen wie Trauer, Verlust, Alleinsein. Durch die offene Aussprache wurde allen bewusst, dass man nicht allein mit seinen Problemen und Ängsten ist und jeder nach individuellen Lösungswegen sucht. Wichtig ist die Kommunikation mit dem/der PartnerIn oder anderen Familienangehörigen und Freunden, um die Probleme nicht alleine, sondern mit anderen lösen zu können. Nachdem sich die Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen und einem leckeren Abendessen gestärkt hatten, ging es zum gemütlichen Teil des Abends im Klosterkeller über. Dort waren auch weitere Gruppen, mit denen man schnell ins Gespräch kam. Leider war es sehr laut, sodass das Gespräch nicht mit allen gut möglich war. Am nächsten Morgen ging es für einen Teil der Gruppe in die Messe in der schönen Basilika, der großen Wallfahrtskirche. Anlässlich des Beginns der Wallfahrt fand eine große Prozession statt, an der der Bischof von Münster und der Bischof von Wien teilnahmen. Ebenfalls waren alle Kolpingvereine der Umgebung vertreten. Ein anderer Teil der Gruppe machte einen Spaziergang am Kreuzweg entlang und durch die Altstadt. Nach dem Mittagessen musste sich leider schon wieder verabschiedet und die Heimreise angetreten werden. Kevelaer und besonders das sehr stilvoll gepflegte Priesterhaus bescherte allen ein schönes und besinnliches Wochenende, dass im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Die IGN-Mitglieder Alfons Steffens, Toni Heck, Marlene Moll, Gabi Fritz, Joachim Moll, Brunhilde Schwind-Müllers, Karin Liersch, Gerlinde Heck, Carola Simons, Hans Joachim und Angelika Kerkau (von links) zeigten sich begeistert von ihrem Aufenthalt in Kevelaer. Es fehlen Anneliese Sodoma, Uschi Küppers und Heinz-Josef Cramer. Foto: privat

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