Unterstützung für Kinder psychisch erkrankter Eltern
Infoveranstaltung in Rheinbach
Meckenheim. Das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) Meckenheim veranstaltet eine Informationsveranstaltung für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, für Erzieher und Mitarbeitende von Kindertagesstätten und Tagespflegen, Lehrer, Schulsozialarbeiter sowie andere Engagierte und Interessierte. Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Statistiken zeigen, dass etwa drei Millionen Kinder in Deutschland mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Damit handelt es sich keineswegs um eine Randgruppe. Studien belegen zudem, dass Kinder psychisch erkrankter Eltern ein zwei- bis zehnfach erhöhtes Risiko besitzen, selbst an einer psychischen Störung zu erkranken. Dies unterstreicht die Bedeutung, dass Fachkräfte und Engagierte die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder frühzeitig erkennen und präventive Unterstützung anbieten.
Das SPZ Meckenheim stellt mit seinem Fachdienst FIPS (Familien in psychischen Krisen) in Kooperation mit dem Katholischen Familienbildungswerk die Lebenssituation betroffener Kinder in den Mittelpunkt. Ziel der Veranstaltung ist es, die aktuelle Forschungslage darzustellen, Risiko- und Schutzfaktoren im Sinne der Resilienz aufzuzeigen und praktische Unterstützungsangebote vorzustellen. Die Veranstaltung wird von Jennifer Haas, FIPS-Fachkraft, Erziehungs- und Rehabilitationswissenschaftlerin, Erzieherin und Kinderschutzfachkraft, geleitet.
Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenfrei, die maximale Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 10. März 2026 per E-Mail an fips@skm-rhein-sieg.de
erforderlich. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 19. März 2026, von 17:00 bis 19:00 Uhr im Familienzentrum Rheinbach, Schumannstraße 7, in Rheinbach statt. Weitere Informationen sind unter www.skm-rhein-sieg.de verfügbar.
BA
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