Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur ersten Informationsveranstaltung des Jahres ein. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Planungen zur Wiederherstellung der Ahr sowie der angrenzenden Freiräume im Bereich Bad Neuenahr. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 28. Januar, um 18 Uhr in der Hauptstraße 136a in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.
Durch die Flutkatastrophe wurden weite Teile der Uferbereiche der Ahr zerstört. Eine umfassende und grundlegende Wiederherstellung der Ahr, der Freiräume sowie Wegeverbindungen ist daher notwendig. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wurde die AuEG beauftragt. Ziel ist es, die Stadt künftig auch bei einem statistisch hundertjährlichen Hochwasser (HQ100) besser zu schützen und gleichzeitig eine qualitative Weiterentwicklung des Stadtbildes zu erreichen. Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden.
Am Montag, 26. Januar, werden die Planungen im Stadtrat vorgestellt und den Mitgliedern zur Beschlussfassung vorgelegt. Im Nachgang werden die Inhalte im Rahmen der geplanten Informationsveranstaltung auch den Bürgerinnen und Bürgern ausführlich vorgestellt und erläutert. Vertreterinnen und Vertreter der Fachabteilungen sowie die Geschäftsführung der AuEG stehen für Fragen und einen direkten Austausch zur Verfügung.
Zur besseren Planung wird bei Interesse an einer Teilnahme um eine kurze Rückmeldung (nicht zwingend) gebeten, per E-Mail an Susanne.Dorschu@ag-bnaw.de.
Eine weitere Veranstaltung zur Vorstellung der Planungen für den Bereich von Walporzheim, Ahrweiler und Bachem ist für Mittwoch, 11. Februar, vorgesehen. Eine gesonderte Ankündigung erfolgt zeitnah. Die AuEG freut sich auf eine rege Teilnahme und den gemeinsamen Dialog

"Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"? Wir feiern bald 5jähriges "Jubiläum" einer Ahr, die teils ihren Verlauf, teils ihre normale Höhe durch Schuttablagerung etc. verändert hat, die Stellen kann bald jeder Ahranlieger so zeigen. Aber nein, es braucht langwierigste Planungsschritte, jeder muss für ein bisschen Papier noch etwas an dieser Art der simpelsten Hochwasservorsorge verdienen, und wann kommt dann mal ein Bagger? 2027, 2028? Zum zehnjährigen Jubiläum?
Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.