Allgemeine Berichte | 14.03.2025

Landkreis Mayen-Koblenz gratuliert dem Junggesellenverein am Laacher See e.V. zur erfolgreichen Teilnahme

Initiative aus Bell bei Jugend-Engagement-Wettbewerb des Landes RLP geehrt

Jannik Soetebier (2.v.l.), Fin Wissen (Mitte) und Mika Wissen (rechts) vom Junggesellenverein Bell nahmen den Preis von Ministerpräsident Alexander Schweitzer (2.v.r.) und im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong (links) entgegen.  Foto: Staatskanzlei RLP/Schäfer

Bell. Zum elften Mal wurden in diesem Jahr die Preise des Jugend-Engagement-Wettbewerbs „Sich einmischen – was bewegen“ des Landes RLP verliehen. Dieser ehrt und fördert das Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Unter den diesjährigen Preisträgern ist auch die Initiative ‚Dem Namen Bell(e) gerecht werden‘ des Junggesellenvereins am Laacher See e.V. aus Bell. Jannik Soetebier, Fin Wissen und Mika Wissen nahmen den Preis von Ministerpräsident Alexander Schweitzer bei einer Feierstunde für ihren Verein entgegen, die die Auszeichnung als Ansporn für weitere Projekte in Bell sehen.

„Mit ihrem kreativen Projekt zur Ortsverschönerung zeigt der Verein nicht nur ein beeindruckendes Engagement für die Heimat, sondern auch die tiefe Verbundenheit zu seinem Ort. Der Einsatz für eine lebenswerte Umgebung macht Bell zu einem Vorbild für Gemeinschaftsgeist und nachhaltiges Handeln“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und gratulierte den Gewinnern im Rahmen der Preisverleihung herzlich zur Auszeichnung.

Mit dem Projekt sollen verschiedene Gebäude, wie die St. Nikolaus Kapelle in Bell, von Schmierereien befreit werden. Anlass für die Idee ist, dass in Bell Vandalismusakte in Form von Sprühereien, Aufklebern und Stickern auf schönen, alten Gebäuden und Schildern zunehmen. Seit der Neugründung des Vereins im November des vergangenen Jahres setzen sich die Mitglieder regelmäßig dafür ein, Bell zu einem schöneren Ort zu machen, etwa auch durch Müllsammelaktionen und Unkrautjäten.

Zum Hintergrund

Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann Stiftung. Mitmachen können Jugendliche bis zum Alter von 27 Jahren und jugendliche Teams wie Schulklassen, Jugendgruppen aus Kirchengemeinden oder Gewerkschaften sowie Schüler-AGs, die ein gutes Projekt haben, das von den Jugendlichen selbst geleitet und durchgeführt wird und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden kann. Sie können sich beispielsweise beziehen auf die Themen Vielfalt, Toleranz und Respekt, Umwelt und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität und Verkehr, Gesundheit, Internet und Handy sowie das Leben und Lernen in der Schule. Der jährliche Wettbewerb soll Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch unkomplizierte finanzielle Unterstützung helfen, eigene Projekte vor Ort zu realisieren. Im Rahmen der aktuellen Wettbewerbsrunde werden 29 Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz mit jeweils 500 Euro gefördert. Sie befassen sich mit Themen wie Umweltschutz, Demokratiestärkung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Jannik Soetebier (2.v.l.), Fin Wissen (Mitte) und Mika Wissen (rechts) vom Junggesellenverein Bell nahmen den Preis von Ministerpräsident Alexander Schweitzer (2.v.r.) und im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong (links) entgegen. Foto: Staatskanzlei RLP/Schäfer

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Lampionfest in Weißenthurm
Grillsaison Filiale Mühlheim-Kärlich
Anzeige Number One Sports
Stellenanzeige Reinigungskraft
Peter und Paul Kirmes
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
249

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
244

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
142

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Kolpingsenioren Gladbach
517

Kolpingsenioren Gladbach

Moin - Ostfriesland

Gladbacher Kolpingsenioren „bi de Friesen“. Nee, nicht in Nord- sondern Ostfriesland ist das Ziel. Der ruhende Pol ist der Ostfriesen-Hof in Leer. Von hier erkunden wir Senioren Ostfriesland

Von Hans-Josef Richter aus Bendorf-Sayn

Weiterlesen

Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
449

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen