Allgemeine Berichte | 07.06.2024

Kinder-Lebens-Lauf 2024 – Staffellauf mit erfolgreichen Stationen in Koblenz und Nassau

Inklusion in Aktion: die Engelsfackel am Deutschen Eck

130 Stationen umfasst die sechsmonatige Route. Foto: Bundesverband Kinderhospiz e.V./Lisa Messerer

Koblenz. Der Kinder-Lebens-Lauf unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender machte kürzlich Station am Deutschen Eck in Koblenz. Von dort ging es über Nassau zum Deutschen Kinderhospizdienst in Frankfurt-Bornheim.

Mit einer 7000 Kilometer langen Tour durch ganz Deutschland vom 18. April bis zum 13. Oktober setzt diese Aktion des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. unter dem Motto Inklusion in Aktion“ ein Zeichen für die Kinderhospizarbeit in Deutschland. 130 Stationen umfasst die sechsmonatige Route. Dabei wird eine symbolische Engelsfackel von Ort zu Ort weitergereicht. Die Tour durch Deutschland hat ein Ziel: betroffene Familien zu stärken. Sie wünschen sich für ihre lebensverkürzend erkrankten Kinder ein möglichst normales Leben. Sie suchen Glücksmomente und Begegnungen mit Menschen, die nicht wegschauen. Der Koblenzer Hospizverein e.V. bot jetzt etwas für Augen und Ohren: Dörte Dutt, die Grande Dame von Koblenz, stimmte zusammen mit dem Unternehmensorchester der LTS Lohmann Therapie-Systeme AG (Kooperationspartner des Koblenzer Hospizvereins e.V.) und den Westerwälder Clowndoktoren die vielen anwesenden Besucher*innen und Unterstützer*innen vor dem Reiterdenkmal am Deutschen Eck auf den Weg ein. Mit einem bunten amerikanischen Cabriobus ging es dann nach Nassau, wo MdL und Stadtbürgermeister Manuel Liguori den Tross begrüßte. In der Umgebung dieses Ortes leben Familien, die vom Kiho-Team betroffen sind. Einige von ihnen und befreundete regionale Hospizdienste waren vor Ort, um die Aktion zu unterstützen. Über die Bäderstraße wurde die Fackel an das nächste Staffelteam in Frankfurt übergeben. Comedian Maddin Schneider, Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins e.V., begrüßte die Koblenzer und unterstützte die Fackelübergabe. „Wir sind von Anfang an seit 2018 bei dieser Kampagne des Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit dabei. Gemeinsam setzen wir durch ausgefallene Aktionen unser Zeichen, um für die Belange junger Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien zu sensibilisieren. Damit machen wir Kinder- und Jugendhospizarbeit in der Region Mittelrhein öffentlichkeitswirksam sichtbar“, so Ina Rohlandt, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins e.V.

BA

130 Stationen umfasst die sechsmonatige Route. Foto: Bundesverband Kinderhospiz e.V./Lisa Messerer

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