Allgemeine Berichte | 28.11.2025, 12:50 Uhr

Landrat Achim Hallerbach würdigt herausragendes Ergebnis und pädagogischen Ansatz

Inklusive Kita Unkel gewinnt Deutschen Kita-Preis 2025

Unkel. Der Landkreis Neuwied steht ganz vorne – auch bei den Kitas: In Berlin hat die Inklusive Kita Unkel am Donnerstagabend den Deutsche Kita-Preis 2025 gewonnen. Die Einrichtung setzte sich damit gegen zahlreiche bundesweite Bewerbungen durch und holte den renommierten Titel in den Landkreis Neuwied.

„Wenn eine Stadt Kultur atmet, dann spürt man das und für die Kulturstadt am Rhein gilt das aktuell im Besonderen für unsere Jüngsten. Denn in Unkel zeigt sich diese lebendige Kultur jetzt sogar im pädagogischen Alltag zum Wohl der Kinder. Die Inklusive Kita Unkel ist deutschlandweit Spitze“, freut sich Landrat Achim Hallerbach über eine herausragende Auszeichnung.

Mit dem Deutschen Kita-Preis würdigen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und das Bundesfamilienministerium mit Ministerin Karin Prien, die bekanntlich ebenfalls aus dem Landkreis Neuwied kommt, die Reputation der Inklusive Kita Unkel als Treff- und Handlungspunkt, an dem Inklusion keine Theorie ist, sondern gelingt. Alle Kinder werden in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen und individuell begleitet.

„Für unseren Landkreis Neuwied, aber auch persönlich, freut es mich, Leiterin Claudia Gries und ihrer Stellvertreterin Claudia Muß sowie der Kulturstadt Unkel mit Bürgermeister Alfons Mußhoff als Träger und dem Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrum (HTZ) Neuwied unter Geschäftsführer Thomas Voß, von dem die Einrichtung betrieben wird, herzlich gratulieren zu können“, weiß Landrat Achim Hallerbach auch um die Gründe, die zur diesem Top-Ergebnis geführt haben.

So prägt das Leitmotiv der Kita „Den Spuren der Kinder folgen und Spuren für Kinder legen!“ die pädagogische Arbeit von 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von der aktuell 131 Kinder profitieren.

Die Kita bietet ein Umfeld, in dem Kinder ihre Neugier ausleben-, ihren Mut erproben-, einfach in Ruhe zuschauen- oder sich in ihr Spiel vertiefen können. Ziel ist es auch, zusammen Fähigkeiten zu entwickeln, die später einmal eine gleichberechtigte und demokratische Gesellschaft stärken.

Mit dem Preis würdigen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und das Bundesfamilienministerium die Inklusive Kita Unkel auch als einen Ort, an dem Inklusion nicht nur Anspruch, sondern gelebte Realität ist.

In diesem Sinne hob die Jury hob besonders hervor, „dass die Einrichtung auf außergewöhnliche Weise ein inklusiver Ort für alle Kinder – mit und ohne Beeinträchtigung – ist und jedes einzelne Kind mit großer Wertschätzung, Professionalität und Herz bestmöglich begleitet wird.“ Für jedes Kind werde ein individueller Weg zur Teilhabe gefunden – selbst bei höchst individuellem Unterstützungsbedarf. Auch Therapiehund Karl, der erste Anzeichen epileptischer Anfälle erkennt, sowie die kontinuierlichen Fortbildungen des Teams tragen zu einer hohen pädagogischen und therapeutischen Qualität bei. Der Übergang in die Grundschule gelinge dadurch besonders gut.

„Wir sind stolz und glücklich, eine solche Kita im Landkreis Neuwied zu haben“, betont Landrat Hallerbach. „Dieser Preis ist Anerkennung und Motivation zugleich. Herzlichen Glückwunsch an die Inklusive Kita Unkel – machen Sie weiter so!“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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