Löschzug Roßbach/Wied probte den Ernstfall
Innenangriff unter Atemschutz geübt
Roßbach. Thema der letzten Übung des Löschzuges Roßbach/Wied war der Innenangriff unter PA (Atemschutz) mit Menschrettung. Wehrführer Thorsten Wagner organisierte diese Übung und hatte sich ein Szenario im 1. OG des alten Feuerwehrgerätehauses ausgedacht.
Gruppenführer dieser Übung war zum ersten Mal Martin Krumscheid, der erst kurze Zeit zuvor seine zweiwöchige Ausbildung zum Gruppenführer an der LFKS (Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule) in Koblenz erfolgreich absolvieren konnte. Für Martin Krumscheid hieß es beim Eintreffen an der Übungs-Einsatzstelle, das Gelernte in die Tat umzusetzen. Mittels einer Lageerkundung wurden der Umfang des Einsatzes und die Vorgehensweise eingeschätzt und der Befehl an die Mannschaft erteilt.
Es herrschte eine unklare Rauchentwicklung im 1. OG mit zwei vermissten Personen. Der Angriffstrupp rüstete sich mit Atemschutz aus, während die anderen Kameraden die Wasserversorgung und den Zugriffsweg über Steckleitern aufbauten. Die zwei vermissten Personen konnten schnell gefunden und gerettet werden. Anschließend wurde der Brand „gelöscht“ und das Gebäude rauchfrei gelüftet.
Wehrführer Thorsten Wagner war im Anschluss sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung, die auch für Martin Krumscheid sehr positiv ablief, da er das erlernte Wissen umsetzen und den Löschzug in dieser Übung führen konnte.
Aus aktuellem Anlass: Da aktuell weiterhin eine hohe Trockenheit in der Region herrscht, bittet die Feuerwehr weiterhin um Achtsamkeit und warnt vor entstehenden Gefahren. Bitte keine glühenden Zigarettenstummel in die Böschungen werfen oder auf Wiesen grillen. Aktuell reicht ein kleiner Funke aus, um große Flächen, Wiesen oder Wälder in Brand zu setzen.
