Allgemeine Berichte | 08.07.2022

Dauerhafte Ausstellung zum Thema „Müll im Wald“ von Merle Führer eröffnet

Insgesamt zehn Arten von Müll hat Merle Führer im Wald gesammelt

Puderbach. Merle Führer aus Puderbach macht eine Ausbildung zur Sozialassistentin und legt derzeit ihre Abschlussprüfung ab. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist die Erstellung eines sozialen Projektes erforderlich. Merle entschied sich, eine dauerhafte Ausstellung zum Thema „Müll im Wald“ zu organisieren und mit Hilfe von Sponsoren und Familie zu erstellen.

Die Idee hatte Merle Führer aus einem Urlaub mitgebracht. Dort war an einem Waldlehrpfad der Hinweis auf unerwünschten Müll im Wald. Dies brachte sie auf die Idee, daraus eine dauerhafte Ausstellung zu machen. Sie sprach die für den Puderbacher Wald zuständige Försterin Cornelia Fronk an, die von der Idee angetan war, denn ihr begegnet viel zu oft Müll im Wald. Gemeinsam war schnell eine geeignete Stelle im Puderbacher „Klimawald“ gefunden. Im Klimawald sollen nach dem Willen der Ortsgemeinde Puderbach und des Verkehrs- und Verschönerungsvereins noch weitere Projekte entstehen, und so wird sich Merles Projekt gut einfügen.

Bei ihrer Recherche musste Merle erkennen, dass die „Müllentsorgung im Wald“ ständig zunimmt. „Es gibt nichts, was nicht im Wald landet!“ Der Müll im Wald hat natürlich Folgen. Je nach Müllart dauert es bis zu 50.000 Jahre, bis der Wald den Müll abgebaut hat, und es können Schadstoffe abgesondert werden, die ins Grundwasser und damit auch in unser Trinkwasser gelangen können. Die Waldtiere können sich am Müll verletzen oder sogar in der Folge sterben. Als aktive Feuerwehrfrau weiß Merle Führer, dass durch weggeworfenes Glas Waldbrände entstehen können. Insgesamt zehn Arten von Müll hat Merle im Wald gesammelt. Der präsentierte Müll wurde eingezäunt, eine Info-Tafel erstellt. Zu jeder Sorte Müll gibt es eine Klapptafel, auf der der Besucher die Dauer des Müllabbaus sehen kann.

Am 13. Juni präsentierte Merle Führer ihr Projekt der Öffentlichkeit unter Anwesenheit zweier Sponsoren, der Försterin Cornelia Fronk und ihrer Familie. Im Übrigen wurde das Projekt von der Klassenlehrerin sehr positiv bewertet.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Familien Sommerfest KG Rot Gold Niederbachem
Heimat aktiv erleben
Saison Deals
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Titel
Anzeige Fahrzeugsegnung
Empfohlene Artikel
Der voll besetzte Marktplatz. Fotos: DU
16

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Obwohl er heuer schon in die 5. Runde geht, war der „Musiksommer Ahrweiler“ noch Ende Mai akut in Gefahr. Durch den relativ kurzfristigen Rückzug einer Sponsorenzusage, war dem beliebten Musikevent, das überdies nicht unerheblich zur Innenstadtbelebung beiträgt, eine wichtige Finanzierungssäule von rund 20.000 Euro weggebrochen. Doch dank des Engagements bestehender und neuer...

Weiterlesen

Laura Epstein (Mitte) wird neue Mayschoßer Weinkönigin, Eva Kirsch wird als Weinprinzessin amtieren. Rechts Mirco Burkardt (stellv. Vorsitzender WG Mayschoß-Altenahr). Foto: DU
20

Mayschoß. Zwei Wochen nachdem in Altenahr die zukünftigen Weinmajestäten verkündet wurden, zog mit Mayschoß am vergangenen Wochenende ein weiterer Mittelahr-Ort in Sachen Weinmonarchie nach: kommende Weinkönigin des Jahres 2026/27 wird Laura Epstein! Durch ihren Freund, der aus einer Mayschoßer Winzerfamilie stammt, ist die 25-jährige Musikerin eng mit dem Wein und dessen Anbau vertraut, schon oft packte sie im Weinberg tatkräftig mit an.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
7596

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
1542

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen