Stefan-Andres-Realschule plus besucht Zukunftslabor
Inspiration für die Schule von morgen
Unkel. Die Stefan-Andres-Realschule plus Unkel setzt ein deutliches Zeichen für ihre weitere Schulentwicklung: Im Rahmen der geplanten Neugestaltung von Lernräumen und Schulhof besuchte eine Delegation das Zukunftslabor Koblenz. Mit dabei waren fünf Schüler:innen, zwei Leiter des Schulträgers, die Vorsitzende des Schulelternbeirats (SEB) sowie Mitglieder des schulischen Planungsteams.
Vor Ort informierte sich die Gruppe über moderne Lernumgebungen und flexible Raumkonzepte. Das Zukunftslabor versteht sich als kreativer Denk- und Entwicklungsraum, in dem zukunftsorientierte Bildungsansätze praxisnah vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Ein zentrales Thema war die Auswahl von Möbeln, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden – von ruhigen Rückzugsorten über kooperative Arbeitsbereiche bis hin zu offenen Lernzonen mit beweglichen Elementen.
Besonders wichtig war der Schule die Einbindung aller Beteiligten. „Wir haben an unserer Schule schon Räume, in denen man ruhig oder im Austausch arbeiten kann. Aber im Zukunftslabor haben wir gesehen, wie sehr passende, moderne Möbel das Lernen noch unterstützen können. Solche flexiblen Tische, Sitzmöglichkeiten und Rückzugsorte würden unseren Räumen noch mehr Möglichkeiten geben“, schilderte ein Schüler seine Eindrücke.
Auch seitens des Kollegiums wurden zahlreiche Impulse mitgenommen. „Die Eindrücke aus Koblenz bestärken uns darin, Lernräume stärker an unserem neuen pädagogischen Konzept auszurichten. Jetzt beginnt die intensive Planungsarbeit“, erklärte eine Lehrerin der Schule.
In den kommenden Monaten sollen die gesammelten Anregungen gemeinsam ausgewertet und in konkrete Entwürfe überführt werden. Ziel ist es, Räume zu schaffen, die zeitgemäßes Lernen fördern und zugleich Aufenthaltsqualität bieten – für eine Schule, die sich konsequent an den Bedürfnissen ihrer Schüler:innen orientiert und alle am Schulleben Beteiligten einbindet
Foto: Carina Schleiden
Foto: Carina Schleiden
