Studenten starten Projekt für jugendliche Flüchtlinge in Koblenz
Integration kann so einfach sein
„Open Doors“- offener Treff für Jugendliche
Koblenz. 17909 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind, laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, im ersten Halbjahr 2016 nach Deutschland gelangt. Aber wie soll man Fuß fassen, wenn man Sprache, örtliche Gegebenheiten und vor allem keine ansässigen Jugendlichen kennt? Gerade bei Jugendlichen spielt der Kontakt zu Gleichaltrigen eine besondere Rolle für die Entwicklung. Und genau hier setzt ein Projekt zweier Studentinnen der Hochschule Koblenz in Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe Arenberg sowie dem Jugendhaus am Moselring an. Unter dem Slogan „Open Doors“ öffnet das Jugendhaus am Moselring immer montags von 16 bis 18 Uhr allen interessierten Jugendlichen die Türen.
Was ist das Besondere daran?
Jugendliche unterschiedlicher Nationalitäten verbringen ihre Freizeit miteinander und werden gemeinsam aktiv. Ob weihnachtliches Backen, Kürbisschnitzen zu Halloween oder einfach Musik hören und tanzen. Am Treff nehmen regelmäßig 8 bis 15 Jugendliche teil. Da kommt jeder mit jedem in den Austausch. Der Gedanke dahinter: Über Spaß und gemeinsame Interessen Kontakte knüpfen und so ein Netz an Freunden und Anlaufstellen aufbauen. „Wir sind begeistert, wie das Projekt angenommen wird. Es macht Spaß mit den Jugendlichen und ihren unterschiedlichen Kulturen zusammenzuarbeiten.“, berichtet Vanessa Skibba, eine der Mitbegründerinnen von „Open Doors“. Das Projekt wird noch bis März fortbestehen. Interessierte Jugendliche sind herzlich willkommen. Kontakt: opendoors-info@web.de
