Allgemeine Berichte | 27.10.2023

Interessante Einblicke

Maximilian Kranich (links) bei seinem Vortrag in der Geschäftsstelle der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH.  Foto:Armin Küpper

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen einer Fortbildung für die Ahrtal-Gästeführer im Oktober besuchten sie die Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler (AuEG). Maximilian Kranich, Referent der Geschäftsführung, begrüßte die zahlreich erschienenen Gästeführer und gab ihnen einen Einblick in die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der AuEG.

Die AuEG wurde im November 2021 als 100%ige Tochter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gegründet, um Maßnahmen im Rahmen des Wiederaufbaus in der Kreisstadt vorzubereiten und durchzuführen. Dies umfasst Projekte wie den Wiederaufbau von Brücken, Kitas, Schulen und die Ufergestaltung der Ahr. Insgesamt sind 1,7 Mrd. Euro für den Wiederaufbau vorgesehen, und die AuEG ist mit Aufträgen im Wert von ca. 400 Mio. Euro betraut.

Die AuEG ist in verschiedenen Aufgabengebieten tätig, wobei ein Schwerpunkt auf der Gewässerwiederherstellung der Ahr im Stadtgebiet liegt. Maximilian Kranich erläuterte die Herausforderungen und die geplanten Maßnahmen, darunter die Verbesserung des Flussquerschnitts, die Errichtung von Prallwänden und die Schaffung einer Niedrigwasserrinne. Auch die Gestaltung von Rad- und Fußwegen entlang des Flusses zur Hochwasservorsorge wurde diskutiert.

Als nächste Maßnahme ist die Beräumung der Ahr im Abschnitt zwischen der Kurgartenstraße und der berufsbildenden Schule geplant, einschließlich der Kampfmittelberäumung. Es wird erwartet, dass nur ein minimaler Teil der Verdachtspunkte tatsächlich auf Kampfmittel hinweist.

Die Gästeführer erhielten auch Einblicke in bereits realisierte oder fortgeschrittene Projekte wie den Ahrtorfriedhof und die Tennisanlage. Zukünftige Projekte, darunter der Neubau von Brücken über die Ahr, wurden ebenfalls besprochen.

Maximilian Kranich stand am Ende seines Vortrags den Gästeführern für Fragen zur Verfügung, darunter die Zukunft des Mühlenteichs und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren an der Gewässerwiederherstellung, um ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Fluss zu entwickeln.

BA

Maximilian Kranich (links) bei seinem Vortrag in der Geschäftsstelle der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH. Foto:Armin Küpper

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

  • Carmen Busch: Das Foto wurde am Linzer Fähranleger aufgenommen. Die Fähre liegt gerade in Kripp
  • Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Dauerauftrag 2026
Essen auf Rädern
Dachdecker (m/w/d)
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Innovatives rund um Andernach
Anzeige KW 18
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
69

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
11

Für verunglückte Männer kam jede Hilfe zu spät

03.05.: Horrorfund auf Feldweg: Jogger findet zwei tote Quadfahrer

Laubach (Simmern). Am Sonntag, den 03.05.2026, gegen 17:10 Uhr, fand ein Jogger auf einem Feldweg westlich der Ortschaft 56288 Laubach (Rhein-Hunsrück-Kreis) ein verunfalltes Quad vor. Bei dem Quad konnten zwei augenscheinlich schwerst verletzte männliche Personen aufgefunden werden. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte nur noch der Tod der beiden verletzten Personen festgestellt werden.

Weiterlesen

Auch ein historisches Feuerwehrfahrzeug konnte besichtigt werden. Foto: DU
40

Feuerwehr Bad Bodendorf öffnete ihre Türen

Beliebtes Familienfest bot Einblicke in Technik und Einsatz

Bad Bodendorf. So, wie die Menschen froh sind, wenn sie von der Feuerwehr Hilfe in den unterschiedlichsten Notsituationen erfahren, freut sich die Feuerwehr – sozusagen im „Gegenzug“ - über regen Besuch ihrer Veranstaltungen. Das früher oft gehörte Motto „Wir kommen zu ihnen, wenn es brennt, kommen sie zu uns, wenn wir feiern“, nahmen sich am Maifeiertag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bad Bodendorf,...

Weiterlesen

Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Anzeige Show Alive
Media-Auftrag 2026/27
Zukunft trifft Tradition KW 18
Door To Door Anzeige
Titelanzeige
Arbeiten bei van roje
Titel
Azubispots Bad Neuenahr 2026