Allgemeine Berichte | 06.04.2021

Wachtberger Parents unterstützen die online-Klimamap

Interessierte können sich bei Klimaanpassung mit eigenen Vorschlägen online einbringen

Klimatechnische Problemzonen, wie der Vorplatz Henseler Hof in Niederbachem, können über die online-Klimamap mit Verbesserungsvorschlägen gekennzeichnet werden. Quelle: © Klimamap Rhein-Voreifel/Parents Ergänzung)

Gemeinde Wachtberg. Die Veränderungen des Klimas sind auch in Wachtberg in den letzten Jahren erkennbar geworden. Vermehrte Starkregenereignisse in der Vergangenheit oder die auffällige Häufung heißer Sommertage sind untrügliche Zeichen, dass sich das Klima auch in unserer Region ändert. Diesem kann mit zielgerichteten Maßnahmen nach und nach entgegen gewirkt werden. Anpassungsstrategien an die Klimafolgen können ebenfalls dazu beitragen, den Klimawandel auf das im Pariser Klimaabkommen vorgegebene Ziel von max. 1,5 Grad globaler Erderwärmung zu begrenzen. Dabei ergeben viel einzelne Maßnahmen in ihren Verbund die Chance, diese Zielvorgabe aktiv zu unterstützen.

Die linksrheinischen Kommunen (Bornheim, Swisttal, Alfter, Meckenheim, Rheinbach und Wachtberg) haben vor einiger Zeit in Zusammenarbeit mit der Bochumer Umweltagentur K.PLAN eine interaktive Karte erstellt, in der jeder am Klimaschutz Interessierte Punkte, Maßnahmen und Vorschläge in Wachtberg eintragen kann, die im Zuge der Klimaanpassungsstrategie wichtig sein können. Diese Online-Beteiligung ist unter der Bezeichnung www.rhein-voreifel.klimamap.de rund um die Uhr aufrufbar.

Jeder am Klimaschutz Interessierte kann online mitmachen

Und so funktioniert es: Bei der Klimamap wird eine interaktive Karte von der Region Rhein-Voreifel, also den linksrheinischen Kommunen des Rhein Sieg Kreises, gezeigt. Es können darin gezielt verschiedene Orte markiert und dazu Anregungen, Hinweise und Vorschläge zu Klimaanpassungsmaßnahmen gegeben werden. Diese Ideen und Maßnahmenvorschläge sind in den wichtigsten Punkten wie folgt gebündelt: Orte, an denen Maßnahmen umgesetzt werden könnten, um die Hitzebelastung zu reduzieren (wie die Begrünung großer versiegelter Stein- oder Betonflächen, die an heißen Tagen zur Überhitzung dieser „Spots“ führen können). Orte, an denen eine mögliche Überflutungsproblematik durch Maßnahmen verringert werden kann (zum Beispiel erforderliche Retentionsflächen/Niederschlagslenkung bei Starkregenereignissen). Orte, an denen mögliche Probleme bei Starkwind durch Maßnahmen und Ideen verbessert werden können (was bei kahlen und „ausgeräumten“ Landschaftsflächen und bei Kuppenlagen zu befürchten ist). Orte, an denen sonstige Maßnahmenvorschläge zur Klimafolgenanpassung gegeben werden können (hier sind eigene Vorschläge interessant; welche Ideen kann ich einbringen, um die Klimawandelfolgen abzumildern oder zu vermeiden? Welche Probleme oder Maßnahmen sollen in das Konzept mit einfließen?) Orte, an denen Bäume gepflanzt werden könnten. (Bekanntermaßen sind Bäume das in vieler Hinsicht wertvollste Element zum Klimaschutz; auch Hecken sind bei Erosionen und Starkwindlagen ein bewährtes Mittel zur Minderung von extremen Windereignissen)

Hinweis auf klimarelevante Problemzonen sind für zukunftsfeste Planungen wichtig

Dabei sind die Kommunen in gewisser Hinsicht von den Erfahrungen und Kenntnissen der Bürger*innen abhängig, wenn sie auf solche klimarelevanten Problemzonen hingewiesen werden können. Das alles kann rund um die Uhr und anonym erfolgen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Die Karte ist zoombar, sodass in der Übersicht besondere Brennpunkte ausgemacht werden können. Die Organisatoren weisen gerne darauf hin, dass jeder Hinweis hilfreich ist. Wer Näheres erfahren möchte, kann sich jederzeit an die „K.Plan Klima.Umwelt & Planung GmbH“, Tel. (02 34) 96 64 81 66; E-Mail: info@stadtklima.ruhr wenden. Die Karte ist bis Ende April noch zu ergänzen, danach wird sie ausgewertet und den Kommunen zur Umsetzung zugeleitet. Die Karte selbst bleibt darüber hinaus weiter im Internet abrufbar.

Pressemitteilung

Parents for Future, Wachtberg

An vielen Stellen könnten weitere Bäume nicht nur zur strukturierteren Straßengestaltung eingesetzt werden. Langfristig sind Bäume, die hier in Niederbachem am Ortseingang bevorzugt gesetzt werden könnten, ein nachhaltiger Weg zum Klimaschutz. Interessierte können online weitere Standortvorschläge für ganz Wachtberg machen.Foto: privat

An vielen Stellen könnten weitere Bäume nicht nur zur strukturierteren Straßengestaltung eingesetzt werden. Langfristig sind Bäume, die hier in Niederbachem am Ortseingang bevorzugt gesetzt werden könnten, ein nachhaltiger Weg zum Klimaschutz. Interessierte können online weitere Standortvorschläge für ganz Wachtberg machen.Foto: privat

Klimatechnische Problemzonen, wie der Vorplatz Henseler Hof in Niederbachem, können über die online-Klimamap mit Verbesserungsvorschlägen gekennzeichnet werden. Quelle: © Klimamap Rhein-Voreifel/Parents Ergänzung)

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