Straßenarbeiter in Mendig legen Arbeit nieder
Investitionen in berufliche Perspektiven gefordert
Mendig. Nach dem ergebnislosen Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder fordern die Landesbeschäftigten „Schluss mit leeren Versprechungen“. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autobahnmeistereien Mendig und Kaiseresch, der Straßenmeistereien Koblenz, Linz, Mayen und Kruft sowie der Fernmeldemeisterei Koblenz in Rheinland-Pfalz legten am 24. Januar mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder. Im Rahmen eines ganztägigen Warnstreiks verliehen sie ihren Forderungen gegenüber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) Nachdruck. Der Bundesvorsitzende der VDStra. (Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten) und stellvertretende Vorsitzende der Bundestarifkommission des dbb Hermann-Josef Siebigteroth kritisierte die Haltung der Arbeitgeber, welche die Forderungen nach 6 Prozent mehr Einkommen als zu hoch abgewiesen hatten. „Im ganzen Jahr steigen die Steuereinnahmen der Länder während davon bei den Beschäftigten kaum etwas ankommt. Wir wollen die Tariflücke zu Bund und Kommunen jetzt schließen. Deshalb bekommen die Arbeitgeber gleich zu Beginn der Einkommensrunde zu spüren, dass es den Kolleginnen und Kollegen ernst ist“, so Siebigteroth. Weiter verwies der Gewerkschafter auf die besondere Belastung im Bereich der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten hin. „Während die Kolleginnen und Kollegen des Betriebsdienstes mit ihrem tatkräftigen Einsatz dafür sorgten Unfälle zu verhindern und Straßen aufs Erste befahrbar zu machen, arbeiteten sie selbst in einem Beruf mit der höchsten Gefahr von schweren, teils tödlichen Arbeitsunfällen. Es geht uns auch um Wertschätzung, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Investitionen in den beruflichen Nachwuchs. Straßen- und Verkehrsbeschäftigte tragen aktiv zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei, das muss sich in ihrem Gesamtberufsumfeldern widerspiegeln.“ Der stellvertretende Landesvorsitzender des dbb Rheinland-Pfalz Gerhard Bold unterstrich, dass es ihm um „dringende Fachkräftesicherung und Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Landesdienst, sowie um eine faire konkurrenzfähige und angemessene Bezahlung gehe“. „Die Männer und Frauen des Landesbetriebs Mobilität verdienen ein ordentliches Stück Teilhabe an der günstigen Landeshaushaltslage. Zudem stehe die Landesregierung in der Pflicht, ihren Versprechen eine Übertragung des zu erzielenden Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich wirkungsgleich einzulösen.“ (SF/PM)
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