Allgemeine Berichte | 28.01.2014

Junggesellen-Verein „Fidelitas“ Heimerzheim

JGV neu gegründet

Christian Euskirchen zum ersten Präsidenten gewählt

JGV-Vorstand vor dem Stammquartier Klosterstuben: Maik Sevenich, Tobias Illgner, Jens Euskirchen, Christian Euskirchen, Daniel-Jakob Rupperath, Tobias Leuning, Arne ter Schmitten. privat

Heimerzheim. Nach rund zehn Jahren, in denen der Verein ruhte, hat sich der Junggesellen-Verein „Fidelitas“ Heimerzheim im Beisein des Ortsvorstehers Hermann Leuning neu gegründet. Zwölf aktive und eine Vielzahl inaktiver Mitglieder trafen sich, um die Neugründung des Vereins endgültig zu besiegeln. Mit Kay Knopp, Wilfried Rang und Willi Euskirchen waren gleich drei ehemalige Präsidenten zur Hauptversammlung erschienen, die ihre volle Unterstützung bekundeten. Wilfried Rang hatte die erste Vereinschronik mitgebracht und verlas das Protokoll der Gründungsversammlung im Jahr 1908. Durch kurze Berichte der drei Ex-Präsidenten ergänzt, ergab sich für die jungen Mitglieder ein guter Einblick in die über hundertjährige Geschichte des Brauchtumsvereins.

Die Versammlung wählte Christian Euskirchen einstimmig zum ersten Präsidenten.

Zu seinem Stellvertreter wurde Daniel-Jakob Rupperath gewählt. Mit einigen Mitstreitern hatten sie die Neugründung ein halbes Jahr vorbereitet. In dieser Zeit haben sie sich von ehemaligen Aktiven beraten lassen, Mitglieder geworben und auf Junggesellenfesten benachbarter Vereine erste Kontakte geknüpft. Man fuhr bereits auf auswärtige Junggesellenfeste wie Odendorf und Brenig, um erste „Brauchtumsluft“ zu schnuppern. Auch nahm man bereits 2013 aktiv an der Heimerzheimer Kirmes teil, ging im Festzug mit und war am Festprogramm beteiligt.

Durch positive Resonanzen und einer tragbaren Mitgliederzahl konnte nun aus der „Arbeitsgruppe Neugründung JGV Heimerzheim“ ein offizieller Verein gegründet werden. Die vorgeschlagene Vereinssatzung wurde einstimmig angenommen.

Nach einem langen Abend zeigte sich Präsident Christian Euskirchen, dessen Vater bereits 1984 für eine Neugründung des Vereins sorgte, erleichtert: „Wir haben es geschafft. Der JGV ist wieder da. Aber jetzt geht es erst richtig los. Wir möchten dem Dorf wieder ein Stück Leben geben. Das Dorf braucht dieses Brauchtum!“

Einen kurzen Ausblick konnte der frisch gewählte Präsident für die Zukunft auch schon geben: „Selbstverständlich möchten wir dieses Jahr das Maiansingen am Gottfried-Velten-Platz veranstalten, denn die Mainacht ist für unser Brauchtum der wichtigste Tag im Jahr. Hier hoffen wir natürlich auf die Untersützung des Dorfes.“ Ob der Verein in diesem Jahr schon ein Maikönigspaar stellt, wollte Euskirchen jedoch noch nicht verraten.

Ihre Unterstützung versicherten auch Ortsvorsteher Hermann Leuning und Michael Ratzke, Vorsitzender des Tambour Corps Frei Weg Heimerzheim, der mit seinem Verein jährlich die Großkirmes organisiert. Sein großzügiges Angebot, den Junggesellen den diesjährigen Kirmessonntag als erstes Vereinsfest zu überlassen, nahm die Versammlung gerne an.

Bis dahin will der Verein zusätzliche Mitglieder gewinnen. Dafür wurden die Mitgliedsmindestbeiträge mit 15 Euro für aktive und 10 Euro für inaktive Mitglieder bewusst niedrig gehalten.

Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Jens Euskirchen als erster Kassierer sowie Arne ter Schmitten als Organisationswart und Fähnrich gewählt. Den Vorstand komplettieren Tobias Illgner (zweiter Organisationswart), Maik Sevenich (zweiter Fähnrich), Tobias Leuning (Schriftführer und Pressewart) und die Beisitzer Kay Knopp, Michael Ratzke und Patrick Wilhelmi.

JGV-Vorstand vor dem Stammquartier Klosterstuben: Maik Sevenich, Tobias Illgner, Jens Euskirchen, Christian Euskirchen, Daniel-Jakob Rupperath, Tobias Leuning, Arne ter Schmitten. Foto: privat

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