Allgemeine Berichte | 15.05.2018

25 Jahre Fahrrad-Aktionstag „Jedem sayn Tal“

„Jedem sayn Tal“ feiert Jubiläum

Am 17. Juni findet der große Fahrrad-Aktionstag entlang der Sayn mit großem Rahmenprogramm statt

Gemeinsam an einem Strang ziehen, und das bereits zum 25. Mal: Bei „Jedem sayn Tal“ arbeiten diese Herren und ihre Institutionen Hand in Hand. WR

Selters/Bendorf. Die Erfolgsgeschichte des autofreien Erlebnistages „Jedem sayn Tal“ geht weiter. Am Sonntag, 17. Juni wird die Großveranstaltung bereits zum 25. Mal durchgeführt. Dann können wieder tausende von Radfahren, Skater und Wanderer 25 „Genusskilometer“, so nannte sie Marion Meuer von der VG Selters, genießen.

In der Vorbereitung zu diesem Event hatte die VG Selters die beteiligten Ortschaften, vertreten durch ihre Bürgermeister, Sponsoren, die Polizei in Montabaur und die Presse in den Sitzungssaal der VG Selters eingeladen. Da die Strecke von Selters bis nach Bendorf drei Verbandsgemeinden und die Stadt Bendorf tangiert, waren die VG-Bürgermeister aus Selters, Klaus Müller, aus Dierdorf, Horst Rasbach und aus Ransbach-Baumbach, Michael Merz, sowie der Stadtbürgermeister aus Bendorf, Michael Kessler erschienen. Anwesend waren des Weiteren die Bürgermeister und Ortsvorstände aus Ellenhausen, Deesen, Breitenau, Kausen und Isenburg.

Buntes Programm auf und neben der Strecke durchs Sayntal

Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Müller begrüßte die Gäste und freute sich, dass alle der Einladung gefolgt sind. Darin sehe er auch, dass alle Gemeinden an der Strecke „Jedem sayn Tal“ rückhaltlos unterstützten. Obwohl die Route durch mehrere Verbandsgemeinden und Kreise verläuft, ziehen sämtliche Orte an einem Strang, es gibt keinen Neid und kein Zuständigkeitsgerangel.

Klaus Müller erinnert auch an die Anfänge beim ersten Radfahrererlebnistag 1993. Damals gab es höchstens eine Handvoll dieser Veranstaltungen, die haben sich im Laufe der Jahre kontinuierlich gesteigert. Viele Regionen erkannten die Möglichkeit, den Menschen etwas Ruhe, fernab vom Alltagsstress und -lärm zu bieten, dabei in aller Ruhe reizvolle Landschaften zu genießen – und nebenher sich sportlich zu betätigen.

Dann erläuterte Klaus Müller das Programm, welches am Startort in Selters auf dem dortigen Marktplatz die Sportler und Besucher erwartet. Eine besondere Erwähnung fand die kostenlose Tombola, bei der man sehr wertvolle Preise gewinnen kann. In Zusammenarbeit mit den Sponsoren von EVM und EWH sind Gutscheine über 1500 Euro und 1200 Euro zu gewinnen, mit denen die Gewinner je ein Fahrrad bei einer Radsportfirma aus Dierdorf erwerben können. Weiterhin stehen viele Einkaufsgutscheine über 50 Euro sowie Familien-Jahreskarten für die Freibäder in Herschbach, Bendorf und Ransbach-Baumbach als Gewinne zur Verfügung.

Ein Radel-Tag für alle

Die VG-Bürgermeister aus Ransbach-Baumbach und Dierdorf, die Herren Merz und Rasbach, sowie Stadtbürgermeister Michael Kessler aus Bendorf, schlossen sich unisono Klaus Müller an. Sie zeigten sich auch sehr erfreut über die unbürokratische Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Verwaltungen und Ortschaften – denn davon können die Orte, aber auch der Tourismus profitieren. Die Radstrecke entlang der Sayn gilt als landschaftlich ausgesprochen attraktiv, sie ist wegen der ziemlich flachen Streckenführung zudem sehr beliebt und animiert auch weniger sportliche Menschen zum Radeln. Aus diesen Gründen zieht „Jedem sayn Tal“ tausende Besucher aus nah und fern in den Westerwald, die einfach mal einen entspannten Tag verbringen wollen.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist geboten

Die anwesenden Bürgermeister und Ortsvorsteher fanden ebenfalls nur positive Worte und hatten bereits im Vorfeld ihre absolute Unterstützung zu gesagt. Norbert Skalski, der Leiter der Polizeiinspektion in Montabaur, zuständig für die Sicherheit auf der Strecke, versicherte, dass mehrere Polizeibeamte per Rad und Skater die Strecke kontrollieren, um zu verhindern, dass keine Motorräder oder Autos die Radfahrer gefährden. Er bat eindringlich darum, die Absperrungen nicht zu verschieben, um doch auf die Strecke zu gelangen. Das DRK und die Johanniter stehen bereit, um kleinere Verletzungen zu behandeln. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass der Wettergott mitspielt, dann steht der Jubiläumsveranstaltung nichts mehr im Wege.

Das Programm am 17. Juni

Selters: Ab 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst auf dem Marktplatz, allerlei Westerwälder- und Internationale kulinarische Spezialitäten, Fahrradsegnung, der „Landgänger“ mit Jugendpfleger Olaf Neumann, große Hüpfburg in Form eines Fussballs, Gewinnspiele, kleiner Bauernmarkt, die Maxsainer Blaskapelle, die bereits am Samstag ein kostenloses Open-Air-Konzert gibt, das Fitness-Studio Optimum und die Jazzband „Schräglage“ unterhalten auf der großen Bühne. Ellenhausen: Fahrrad-Service, heißer Fleischkäse, Eisstand und Live-Musik. Deesen: Forellen und Fischgerichte, Kinderbelustigung, buntes Programm auf dem Dorfplatz. Breitenau: Speisen und Getränke an der Strecke. Kausen: Live-Musik mit der „Rentner-Band“, mittags „Original Kausener Deppekuchen“, Getränke und Grill-Spezialitäten. Isenburg: Leckeres aus der Feldküche und Riesenpfanne, Softeis, Fahrrad-Reparatur-Service, im „Energiegarten“ können Radler auf einem Ergometer, welcher die Energie in KW/h umrechnet, für einen sozialen Zweck strampeln. Bendorf: Hier spielt der Musikverein Stromberg, große Hüpfburg, Spiele und Überraschungen für Kinder, Biergarten und der Schmetterlingspark, sowie die „Sayner Hütte, das Schloss Sayn und das Rheinische Eisenkunstguss-Museum sind geöffnet.

Gemeinsam an einem Strang ziehen, und das bereits zum 25. Mal: Bei „Jedem sayn Tal“ arbeiten diese Herren und ihre Institutionen Hand in Hand. Foto: WR

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