Prunksitzung des Oberhonnefelder Karnevalclubs
„Jetzt haben wir bis Aschermittwoch das Sagen“
„Weeste Näh“ brilliert mit 77 Tanzfans und bot ein tolles närrisches Showprogramm
Oberhonnefeld. „Höher, schneller, weiter“ ist heute das Motto beim Leistungssport, und das scheint auch für die Mitglieder karnevalistischer Garden und Showtanzgruppen zu gelten. Verbunden ist das jedoch mit einem hohen Verletzungsrisiko, das gerade in dieser Session auffällig ist. So auch bei dem Solomariechen des Oberhonnefelder Karnevalsclubs „Weeste Näh“ Alina Eul. Über Wochen trainierte sie für den Auftritt bei der Prunksitzung im Kultur- und Jugendzentrum (KuJu) im Ortsteil Gierender Höhe und bei der Generalprobe brach sie sich den Fuß.
Akrobatische Sprünge und Hebefiguren
Dennoch hatte sie, als sie mit Gehstützen auf der Bühne stand, ein Erfolgserlebnis: Denn Alina Eul trainiert zusammen mit Jana Puderbach die Jugendgarde, die in ihren neuen Kostümen einen fantastischen Tanz mit fast akrobatischen Sprüngen und Hebefiguren auf die Bühnenbretter legte und zurecht mit frenetischem Beifall belohnt wurde. „Alina Eul ist die beste Trainerin“, munterte Sitzungspräsident Axel Born das verletzte Solomariechen auf.
Einige Zeit zuvor waren nach dem Einmarsch 75 Tänzerinnen und zwei Tänzer auf der Bühne und boten im grün-weißen Outfit einen tollen Anblick.
Auftakt des 17 Punkte umfassenden Sitzungsprogramms bildeten die Kleinsten des etwa 150 Mitglieder zählenden Karnevalsclubs unter dem Vorsitz von Harald Puschke. Den Tanz der 25 Minifunken hatten Sandra Braasch und Jana Puderbach einstudiert.
Aber auch die elf Tanzmädels der Oberhonnefelder Funken beeindruckten mit schnellen und gewagten Darbietungen, die Sandra Braasch – sie war auch für das Sitzungsprogramm verantwortlich, – eingeübt hatte. Axel Born, der die Programmpunkte mit lustigen Worten ankündigte, reimte: „Wir haben kein Prinzenpaar, dafür wird die Garde 22 Jahr.“
Freiwillig hatte morgens Ortsbürgermeisterin Rita Lehnert den Gemeindeschlüssel und damit die Macht an den KC Weeste Näh abgegeben. „Jetzt haben wir bis Aschermittwoch das Sagen“, unterstrich der Sitzungspräsident.
Den grandiosen Schlusspunkt dieses närrischen Events setzten die Oberhonnefelder Funken mit einer wunderschönen Darbietung, die Sandra Braasch eingeübt hatte.
Zuvor waren im vollen KuJu, für die Bewirtung sorgten Mitglieder des SV Ellingen, noch zahlreiche Gruppen aus der näheren und weiteren Umgebung aufgetreten: Männerballett Willroth mit „Tanzen auf Querbeat“ (Trainerinnen Elke und Jamila Becker), KG Willroth mit Jugend- und großer Garde, Wernder Sunshines mit „Footloose“, KG Horhausen mit Jugend- und großer Garde, Showtanzgruppe Heddesdorf (Trainerin Anna Lena Müller), Dreamgirls der Ewig jungen Möhnen aus Welling (Maifeld) mit „Manege frei“, „No Name Gugge Musik“ Andernach, Showtanzgruppe „Imotion“ aus Ingelbach mit „Dschungelfieber“ sowie Paartanz „Die Schöne und das Biest“ und die Hafengarde Oberwinter. HEP
Mit einem tollen Schlussbild beendeten die Minis ihren Tanz.
Das Männerballett aus dem angrenzenden Willroth präsentierte einen ganz besonderen Tanz.
Die Jugendgarde des Karnevalsclubs trug neue Kostüme bei ihrem Auftritt, für den auch das verletzte Solomariechen zuständig war.
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