Allgemeine Berichte | 19.11.2025

Abschied nach über 30 Jahren Engagement

Joachim Röwer gibt Vorsitz des Ortsrings Niederberg ab

Joachim Röwer und Tim Josef Michels (re.). Foto: Melina Marx

Koblenz-Niederberg. Nach mehr als drei Jahrzehnten unermüdlichen Engagements für seinen Stadtteil verabschiedet sich Joachim Röwer aus dem aktiven Vorstand des Ortsrings Koblenz-Niederberg.

In einer bewegenden Feierstunde wurde er für seine Verdienste gewürdigt und zum Ehrenmitglied ernannt.

Joachim Röwer ist seit 1991 eine feste Größe im Ortsring. Bereits 1994 war er maßgeblich an der Gründung des eingetragenen Vereins beteiligt.

Zwei Jahre später übernahm er Verantwortung im Vorstand – zunächst als Kassierer und Schriftführer, ab 2012 dann als erster Vorsitzender. In dieser Funktion prägte er die Entwicklung des Vereins und des Stadtteils entscheidend mit.Ein besonderer Meilenstein seiner Amtszeit war die Wiedereröffnung der Grillhütte in Niederberg. Unter seiner Leitung wurde das beliebte Ausflugsziel nicht nur wieder zugänglich gemacht, sondern auch umfassend modernisiert. Die Hütte erhielt Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie eine neue Toilettenanlage. Die Sanierung des Gebäudes erfolgte in Eigenregie durch den Ortsring – ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement.

Mit dem Wechsel an der Spitze des Ortsrings endet eine Ära. Röwer übergibt das Amt an Thomas Wirtz, der künftig die Geschicke des Vereins lenken wird. Ortsvorsteher und CDU-Stadtratsmitglied Tim Josef Michels bedankte sich persönlich bei Röwer: „Joachim Röwer hat mit seinem Einsatz das Miteinander in Niederberg entscheidend geprägt. Sein Wirken wird noch lange nachhallen.“

Die Ernennung zum Ehrenmitglied ist Ausdruck der hohen Wertschätzung, die Röwer in Niederberg genießt. Der Ortsring verliert zwar einen langjährigen Vorsitzenden, gewinnt aber einen Ehrenvorsitzenden, der dem Verein weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Pressemitteilung Ortsvorsteherbüro Arenberg/Immendorf

Joachim Röwer und Tim Josef Michels (re.). Foto: Melina Marx

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Ralf Schweiss
Lampionfest in Weißenthurm
Lampionfest der Feuerwehr Weißenthurm
Heimat aktiv erleben
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Empfohlene Artikel
Noah Bach (links) und Niclas Hauffe besprechen die Flugroute, bevor sie vom Flugplatz Ailertchen aus zur Befliegung der Mittelspannungsleitungen starten
34

Koblenz/Westerwald/Eifel. Wenn Noah Bach und Niclas Hauffe in die Luft gehen, ist das kein Zeichen schlechter Laune, sondern hoch konzentrierte Präzisionsarbeit. Im Auftrag der Energienetze Mittelrhein (enm) inspizieren die beiden aktuell per Helikopter die Mittelspannungsfreileitungen zwischen Eifel und Westerwald. Ihr Ziel: mögliche Schäden frühzeitig erkennen, bevor sie zu Störungen führen. Während...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der Abiturjahrgang 1976 auf der großen Innentreppe des Megina-Gymnasiums in Mayen.
788

Mayen. Vor 50 Jahren hieß das Gymnasium, hoch über Mayen auf dem Knüppchen erbaut, schlicht Staatliches Gymnasium. Die heutige Namensgebung Megina gab es noch nicht. Auch am 19. Juni 1976 hatte es Abiturzeugnisse für Schülerinnen und Schüler gegeben. Sie waren nach erfolgreich bestandener Prüfung in die Welt geschickt worden. Auf den Tag genau gab es dieses Jahr ein Wiedersehen.

Von Christine Pfalz aus Breitscheid

Weiterlesen

Ehrenamtliches Engagement erfährt öffentliche Anerkennung
336

Bad Breisig. Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Verbandsgemeinderat in seiner Sitzung am 23. Juni einstimmig die Richtlinien zur Ehrung für herausragendes ehrenamtliches Engagement beschlossen. Damit wird ab diesem Jahr eine öffentliche Anerkennung für Menschen und Gruppierungen geschaffen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen. Die CDU Bad Breisig bewertet den einhelligen Beschluss als wertschätzendes Signal aller Fraktionen für die Bedeutung des Ehrenamts.

Von CDU Ortsverband Bad Breisig

Weiterlesen