Jörn Kampmann besucht Feuerwehr
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zu einem Austausch über die anstehenden Herausforderungen und den Fortgang des Wiederaufbaus besuchte Jörn Kampmann, unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Feuerwehr. Neben der bereits erfolgten Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Heimersheim und den vollständigen Neubauten von Feuerwehrhäusern in Ahrweiler und Heppingen wird auch am Standort der Feuerwehr Bad Neuenahr kräftig investiert. Gemeinsam mit Wehrleiter Marcus Mandt erörterte Kampmann neben einer notwendigen Sanierung des dortigen Bestandgebäudes auch die Planungen für den Neubau einer zentralen Atemschutzwerkstatt mit einer zusätzlichen multifunktionalen Logistikhalle. Diese für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr wichtige Einrichtung wurde bis zur Flutkatastrophe am Standort Ahrweiler vorgehalten, konnte aus unterschiedlichen Gründen jedoch nicht in den dortigen Neubau des Feuerwehrhauses integriert werden. Aus diesem Grund wird nun eine Atemschutzwerkstatt in Kooperation mit anderen Kommunen am Standort Bad Neuenahr neu errichtet und in weiten Teilen aus Mitteln des Wiederaufbaus finanziert.
Im Zuge des Wiederaufbaus wird ohnehin kräftig in die Feuerwehr investiert. Allein in Bad Neuenahr-Ahrweiler summieren sich die beantragten bzw. bewilligten Mittel aus dem Wiederaufbaufonds auf über 30 Millionen Euro. Hinzu kommen noch mehrere Millionen Euro, die die Stadt selbst in der Ausstattung und die Modernisierung und Erweiterung des Fuhrparks der Feuerwehr investiert. „Die Investitionen in die Feuerwehr sind ein gutes Beispiel dafür, dass mit dem Wiederaufbau auch in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt investiert wird. Die Feuerwehr in Bad Neuenahr-Ahrweiler wird schon in sehr absehbarer Zeit in Sachen Gebäude, Fahrzeuge und Material absolut erstklassig ausgestattet sein“, freut sich Kampmann. „Bei ihrem unverzichtbaren Dienst an den Menschen unserer Stadt und der immer weiter zunehmenden Anzahl an Einsätzen verdienen unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden genau das.“
Die zunehmende Anzahl der Einsätze bedeutet für die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer auch eine zeitliche Belastung. Daher war Gegenstand des Austauschs auch die Frage, wie die Einsatzfähigkeit bei dieser hohen Anzahl von Einsätzen - allein im vergangenen Jahr über 400 - dauerhaft gesichert werden kann. Auch die weitere Entlastung des Ehrenamtes durch die Stadt, etwa die Entlastung der Zugführer von Verwaltungsaufgaben, wurde thematisiert. „Unsere Stadtgesellschaft und insbesondere unserer Feuerwehr wäre ohne das Ehrenamt nicht denkbar. Das wollen und müssen wir erhalten, auch weil der Staat diese Funktion gar nicht ohne weiteres übernehmen kann. Aber die Aufgabe der Stadt ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass ehrenamtliches Engagement bestmögliche Wirkung entfalten kann. Hier sind wir in Bad Neuenahr-Ahrweiler schon gut, aber wir können noch besser werden. Dafür möchte ich mich als Bürgermeister einsetzen“, verspricht Kampmann.
Pressemitteilung
Jörn Kampmann,
unabhängiger
Bürgermeisterkandidat
