Allgemeine Berichte | 16.10.2015

Familienfest – Feuerwehr in Buschhoven feiert

Jugendfeuerwehr sucht Nachwuchs

Jugendfeuerwehr sucht Nachwuchs

Swisttal-Buschhoven. Bei den Jungen und Mädchen sieht es schon richtig professionell aus: Blau- orangefarbene „Arbeitskleidung“ mit Namensschild und Schutzhelm, und mit einer Schaumlöschkanone können sie auch schon umgehen. „Unsere Jugendfeuerwehr ist hoch motiviert, da wachsen wirklich sehr gute Nachwuchskräfte für unseren Löschzug heran“, erzählt Martin Krüger, Leiter der Jugendfeuerwehr im Löschzug Buschhoven. Etwas abseits vom Trubel, der am Pfarrheim herrscht, hat die Freiwillige Feuerwehr ihre Löschfahrzeuge und Gerätschaften aufgestellt. Mit einem Infostand informiert dort die Jugendfeuerwehr über ihre Aktivitäten: Natürlich Feuerwehrübungen und Unterricht, dazu kommen aber auch Ausflüge und Freizeitveranstaltungen wie Zeltlager, Bowling, Kletterwand oder die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr. Auch Manfred Buhl, Leiter des Buschhovener Löschzuges, ist stolz auf den Nachwuchs. „Wir könnten aber noch ein paar Jungen und Mädchen brauchen“, meint er. Alle 14 Tage trifft sich die Jugendfeuerwehr von 18.45 Uhr bis 19.45 Uhr im Feuerwehrhaus am Toniusplatz. 2016 kommt ein neues Löschfahrzeug. Der große Pfarrsaal ist voll besetzt, und um die Stände für die leckeren Reibekuchen, die Grillsachen oder die Waffeln herrscht gerade um die Mittagszeit rege Betriebsamkeit. Die Buschhovener haben das Motto des Feuerwehrfestes - Wir kommen wenn es brennt, kommen Sie wenn wir feiern – offenbar ernst genommen. Manfred Buhl: „Die Feuerwehr ist im Ort fest verankert, die Männer und Frauen kommen ja alle aus unseren Familien hier, da sind wir eine große Gemeinschaft. Unser Feuerwehrfest ist so auch immer ein großes Familienfest.“

Zusätzliche Kräfte werden gebraucht

22 Männer und zwei Frauen gehören derzeit der Löschgruppe an. „Wenn alle verfügbar sind, ist dies für den Brandschutz und für die anderen Aufgaben der Feuerwehr ausreichend, aber auch bei uns kann natürlich nicht jeder immer da sein. Da ist jemand wirklich im Beruf oder der Ausbildung unabkömmlich, der Familienurlaub steht an oder auch ein Feuerwehrmann ist mal krank. Ein paar zusätzliche junge Männer und Frauen, die sich in den Dienst an der Gemeinschaft einbringen möchten, das wäre schon gut“, erläutert der Löschgruppenführer die Situation in Buschhoven.

Einen besonderen Einsatz hat es erst im August dieses Jahres im Nachbarort Morenhoven gegeben. Dort war im Dachstuhl eines Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen. Zum Glück ist niemand verletzt worden.

Weitere Einsätze gab es insbesondere nach Verkehrsunfällen, da leisten die Wehrleute Hilfestellung für die Rettungsdienste. „Oft wird auch unsere Messgruppe angefordert, wenn es nach Schadensfällen um die Feststellung von Schadstoffen geht, da reicht unser Einsatzgebiet bis zu den Industrieanlagen in Niederkassel oder Köln“, erläutert Manfred Buhl die Anforderungen an seinen Löschzug.

Neues Löschfahrzeug

„Unsere Ausrüstung ist gut, wir sind sehr zufrieden, und im kommenden Jahr bekommen wir ein neues Löschfahrzeug, dann sind wir auch da auf dem neuesten Stand der Technik.“ Die Fahrzeuge der Klasse LF 20 – Löschgruppenfahrzeuge 20 – werden wegen ihrer Ausstattung und Leistung auch als die Königsklasse bezeichnet. Auf einer Bildergalerie im Pfarrsaal kann das neue Fahrzeug schon einmal angesehen werden, aber die Lieferzeit für so ein Spezialfahrzeug beträgt ein Jahr. Die beiden jetzigen Fahrzeuge des Löschzuges sind 26 beziehungsweise sogar 32 Jahre alt, „aber sie tun es noch“, versichert der Löschgruppenführer.

Die 13 und 14 Jahre alten Mädchen haben die Schaumkanone schon sicher im Griff.

Die 13 und 14 Jahre alten Mädchen haben die Schaumkanone schon sicher im Griff.

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