Erster Kreisbeigeordneter Nauroth lobt das Engagement junger Menschen in der Modellregion VG Rhein-Mosel
Jugendliche begeistern sich für Politik und ihre Heimat
Waldesch. Die Zeit, in der junge Menschen heranwachsen, ist prägend für das Verhältnis zu Gesellschaft und Politik. Damit Jugendliche sich in diesen Bereichen stärker einbringen und ihren Heimatort mitgestalten, beteiligt sich die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel als Modellregion am Landesförderprogramm „JES! Eigenständige Jugendpolitik mit PEP vor Ort“.
JES, steht für „jung, eigenständig, stark“
„Wir wollen nicht nur, dass sich junge Leute interessieren, sondern dass sie sich auch engagieren“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth bei der Abschlussveranstaltung im Rahmen des gut besuchten Jugendforums in Waldesch. Dabei ist sich Nauroth sicher, dass das Engagement der Jugendlichen zu einer nachhaltigen Identifikation mit den Ortsgemeinden beiträgt und die Bindung an ihren Wohnort stärkt. Mit JES, das für „jung, eigenständig, stark“ steht, ist der Grundstein für jugendpolitische Strategien zur Umsetzung von Interessen der jungen Leute in den Kommunen der VG Rhein-Mosel gelegt worden. Wie engagiert und intensiv die Arbeit in den einzelnen Jugendforen war, darüber wusste VG-Bürgermeister Bruno Seibeld zu Beginn der Veranstaltung in Waldesch zu berichten. Ins Detail ging es bei der Vorstellung von Zwischenergebnissen durch die zahlreich erschienenen Jugendlichen:
Während sich junge Menschen aus Winningen für eine Jugendvertretung und damit für ein jugendpolitisches Gremium in ihrer Ortsgemeinde stark machen, setzen sich die Jugendlichen aus Löf und Waldesch für einen Jugendraum in ihren Orten ein und konnten von ersten Gesprächen mit ihren Ortsbürgermeistern berichten. Auch das Jugendforum aus Burgen und Brodenbach beschäftigt sich mit der Errichtung eines Jugendraums und hat für die Interessenvertretung bereits einen Jugendrat gegründet, wusste Tobias Rutz, Jugendpfleger der Verbandsgemeinde, zu berichten.
Unbequem gegenüber der Politik
Die Ergebnisse des Projektes werden nun evaluiert und allen Kommunen des Landkreises zur Verfügung stehen, sodass das Angebot bei Bedarf auch in andere Kommunen transferiert sowie angepasst werden kann. Burkhard Nauroth dankte allen Jugendlichen für die rege Teilnahme und ermunterte sie kreativ und innovativ zu sein. „Und seid im positiven Sinn auch mal unbequem gegenüber der Politik. Sagt uns eure Meinung – das halten wir aus und hören euch zu.“ Der Landkreis werde auf jeden Fall am Ball bleiben und die Jugend zu mehr Engagement animieren, stellte der Erste Kreisbeigeordnete klar.
An der Umsetzung des Landesförderprogramms war ein breites Bündnis der Jugendarbeit beteiligt. Dazu gehören das Evangelische Kinder- und Jugendbüro Winningen, die Jugendpflege der VG Rhein-Mosel, die Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz, der Kreisjugendring Mayen-Koblenz und das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz.
Pressemitteilung des
Kreis MYK
Der Erste Kreisbeigegeordnete Burkhard Nauroth dankte allen Jugendlichen für die rege Teilnahme und ermunterte sie, weiterhin kreativ und innovativ zu sein.
