Allgemeine Berichte | 09.12.2017, 15:45 Uhr

Kreisweiter Hilfsfonds „Nachbar in Not“

Jugendliche helfen Kindern

Weihnachtsaktion greift diesmal 112 Menschen unter die Arme

Das Logo von „Nachbar in Not“ zeigt symbolisch Hände, die einander helfen. Kreisverwaltung Ahrweiler
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Kreis Ahrweiler. Hier ein Spendenlauf von Jugendlichen für „Nachbar in Not“ - dort eine Geldspende an eine fünfköpfige Familie mit Kindern und Jugendlichen, deren Wohnung durch einen Brand massiv beschädigt wurde: Dies sind zwei Beispiele, woher das Geld für den kreisweiten Hilfsfonds kommt und wohin es fließt. Die Spender werden oft, aber längst nicht immer, öffentlich bekannt. Im besagten Fall ist es die Schulgemeinschaft des Franziskus-Gymnasiums Nonnenwerth mit ihrer Laufaktion 2017, die mehr als 11.000 Euro für den Nachbar in Not-Topf einbrachte. Die Empfänger dagegen bleiben stets anonym. Deren Bedürftigkeit wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung in Absprache mit den kommunalen Behörden geprüft. Der Landrat des Kreises Ahrweiler als Schirmherr der Sozialaktion erhält dann einen Entscheidungsvorschlag, ob und wenn ja, welcher Betrag gezahlt wird.

Auf diese Weise fließen jedes Jahr Hilfsgelder an Dutzende Empfänger im Kreis Ahrweiler. Voraussetzung: Diese Menschen müssen ohne eigenes Verschulden in die finanzielle Sackgasse geraten sein. In der Vorweihnachtszeit läuft traditionell eine Sonderaktion. Dann fragt Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Bürgermeister, Kirchen und Wohlfahrtsverbände: Wo genau im Kreisgebiet sind diese hilfsbedürftigen Menschen? Die Antworten, die diesmal im Kreishaus eintrafen, ergaben 112 Menschen in 51 Haushalten. An sie wurden und werden in diesen Tagen insgesamt 11.200 Euro ausgezahlt.

Umgekehrt gilt immer die Frage: Wer möchte spenden? Bürger, Vereine, Schulen und Firmen sind es, die den Geldtopf auffüllen. „Jeder Betrag ist herzlich willkommen. Unser Hilfsfonds ist eine wichtige Selbsthilfeeinrichtung von Menschen im Kreis Ahrweiler für Menschen im Kreis Ahrweiler“, erklärt Jürgen Pföhler. Und er versichert: Jeder einzelne Cent kommt bei den Bedürftigen an.

Der Landrats-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Alle Zahlungen für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Tel. (0 26 41) 97 55 00, E-Mail: nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de. Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

Das Logo von „Nachbar in Not“ zeigt symbolisch Hände, die einander helfen. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler

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