Feierliche Firmung in der Andernacher Stephanskirche
Jugendliche sagen „Ja“ zur Kirche
Andernach.Am 13. Oktober haben in der Pfarrei St. Marien in Andernach 36 Jugendliche das Sakrament der Firmung erhalten. Sie bekräftigten damit ihre Zugehörigkeit zum Glauben und zur katholischen Kirche, ungeachtet der derzeitigen Krisen und Unsicherheiten.
Die Jugendlichen zogen gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Firmkatecheten und dem Firmspender, Weihbischof Robert Brahm aus Trier, in die moderne Stephanskirche ein und versammelten sich um den Altar. Im Laufe der letzten Monate hatten sie sich durch verschiedene Aktivitäten, wie eine mehrtägige Fahrt im Mai und unterschiedliche Projekte, sowie durch eine abschließende Selbstreflexion auf diesen wichtigen Lebensabschnitt vorbereitet.
In seiner Predigt ging Weihbischof Brahm auf das Evangelium ein und stellte die Frage: „Was bedeutet es, Fan zu sein?“ Im Gegensatz zu Fans eines Fußballvereins, erklärte er, würden Christen versuchen, die Welt durch die Augen Jesu zu sehen und Respekt vor den Mitmenschen zu haben. Anstelle von Fanschals gäbe es die Salbung mit dem Chrisamöl.
Nachdem die Jugendlichen ihre Hingabe zum Glauben bestätigt hatten, salbte Weihbischof Brahm sie mit dem Chrisamöl und bat um die Stärkung durch den Heiligen Geist. In diesem Moment erhielten sie auch Unterstützung durch ihre Patinnen und Paten.
Die Pfarrei St. Marien freut sich über die 36 frisch gefirmten Jugendlichen, die ihren in der Taufe begonnenen Weg mit der Firmung bewusst fortsetzen und im Vorfeld kritisch reflektiert haben. Dr. Werner Schneichel, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, gratulierte am Ende des Gottesdienstes allen Neugefirmten und ermutigte sie, sich in einer der verschiedenen Gruppen der Pfarrei zu engagieren.BA

Bei der Firmung kann man ja nochmal "Ja" sagen, da gibts vielleicht noch ein paar Geschenke, mit denen es sich dann rechnet. Austreten (und trotzdem weiter glauben) kann man ja dann später immer noch.