Allgemeine Berichte | 11.06.2019

57. Bandorfer Wiesenfest war gut besucht

Jung und Alt feierte in geselliger Runde

Fassanstich und Freibier am Samstag – Sonntag startete mit Umzug, Festhochamt und Frühschoppen

Reiner Odenthal, Geschäftsführer des Sankt-Josefs-Vereins, eröffnete das Fest mit dem Fassanstich. Fotos: AB

Bandorf. Mit viel Freude wurde in Bandorf das 57. Wiesenfest im und um das Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Diese traditionelle Veranstaltung findet seit 1963 statt. Veranstalter war und ist der Bandorfer Sankt-Josefs-Verein um Geschäftsführer Reiner Odenthal. Sport, Spiel, Spaß, Geselligkeit und das tolle Zusammenspiel zwischen Jung und Alt zeichnen das Fest aus.

Und das gelang auch wieder in diesem Jahr wieder. Eröffnet wurde das Wiesenfest zum dritten Mal bereits am Samstagabend um 17 Uhr mit einem Fassanstich und einem ersten Fässchen Freibier. Und der große Erfolg gab dem Vorstand mit Peter Bühler, Matthias Bullmann, Reiner Herrmann, Andreas Klein, Heinz Klein, Sven Mertens, Erich Odenthal, Reiner Odenthal, Axel Schmitz, Sandra Westdickenberg und dem Ehrenvorsitzenden Rudi Ölschläger recht. Schon früh herrschte bei hochsommerlichen Temperaturen Hochbetrieb um die „Bierbörse“. Hier wurden neben den üblichen Bieren ausgesuchte Geheimtipps für Neugierige angeboten. Insgesamt deutlich süffiger und auch mit einem Hauch Frucht kamen die Biere teilweise daher und mundeten bestens. Unterstützt wurden die „Juppes-Junge“ am Samstag im Bierwagen vom Oberwinterer Junggesellenverein.

Spiele für die Kinder

Der frühe Beginn der Veranstaltung im Freien gab natürlich auch den Bandorfer Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder mitzubringen. Und während der Nachwuchs sich bestens bei Spielen auf der Wiese amüsierte, hatten die Eltern die Gelegenheit zum Plauschen und Genießen. „Zudem konnten wir so den freien Saal schon für die Festmesse am Morgen vorbereiten“, betonte Reiner Odenthal. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte Hochbetrieb bei der Bierbörse und in „Jupp‘s Barbecue“, wo Steaks, diverse Bratwürste mit Saucen und die Schnibbelchen im Brötchen reißenden Absatz fanden. Die goldgelben Kartoffelstäbchen dazu gab es aus der Küche.

Und da herrschte dann auch am Sonntag Hochbetrieb, als die Küchencrew mit Peter Bühler, Monika Bühler, Beatrix Buhlmann-Roth, Sven Mertens, Christa Miksche, Klaus Kahlenberg, Gine Spohner, Heike Herrmann, Ute Nuhn, Monika Sass, Sandra Westdickenberg, Beate Gieraths, Heinz Klein, Erich Odenthal und Carsten Jachowski wieder die traditionellen herzhaften Köstlichkeiten den hungrigen Gästen offerierten.

Eröffnet wurde der zweite Festtag mit dem Festzug durch den Ort mit Kranzniederlegung am Ehrenmal im Gedenken an alle verstorbenen Bandorfer Bürger. Begleitet wurde der Festzug musikalisch vom Oberwinterer Tambourcorps. Als der Zug am Dorfgemeinschaftshaus ankam, war dort alles für das Festhochamt vorbereitet. Zelebriert wurde die Festmesse vom Pastor und stellvertretenden Dechanten Frank Klupsch. Die musikalische Begleitung der Festmesse oblag den Rhein-Ahr-Spatzen.

Leckeres aus Jupp‘s Café

Im Anschluss an die heilige Messe war der Frühschoppen eröffnet, und die Musiker der Rhein-Ahr-Spatzen um Frank Weiss sorgten mit zünftiger Blasmusik für eine ausgezeichnete Untermalung des lebendigen Treibens. Viele Gäste hatten sich angesichts der hochsommerlichen Temperaturen direkt unter das Dach des Dorfgemeinschaftshauses oder unter die Zelte in den Schatten gesetzt und genossen dort die Geselligkeit. Und dank der leckeren Schmankerln konnte die Küche am Sonntag zuhause kalt bleiben. Und kaum war der Ansturm in der Küche etwas ruhiger, da eröffneten Gabi Klein, Heike Koll und Anja Meier am Nachmittag „Jupp‘s Café“. Zahlreiche Kuchen waren gespendet worden, sodass die Gäste am Kuchenbüffet die Qual der Wahl hatten. Statt der üblichen Wiesenmeisterschaften gab es in diesem Jahr für die Kinder eine riesige Hüpfburg in Form einer Burg und einige Ritterspiele. Zudem bereiteten die Kegelbahn und Tattoos dem Nachwuchs riesige Freude. Bei den Ritterspielen galt es, den Schlüssel zur Burg zu erobern, einen Schwertkampf zu bestehen oder im Lanzenstechen zu siegen. Und während Kinder und Junggebliebene sich spielend amüsierten, genossen die Erwachsenen das eine oder andere Bier und natürlich auch die große Kuchenauswahl in der Kaffee-Bar. Erst in den Abendstunden löste sich die große Festgemeinde auf und das Organisationsteam der Juppes-Junge konnte sich über ein rundum gelungenes Wiesenfest freuen. Der Dank des Vorstands galt den vielen Helfern, die sich unermüdlich eingesetzt hatten, um das Wiesenfest zu einem tollen Event für die Bevölkerung zu gestaltet. AB

Jung und Alt feierte in geselliger Runde

Die Rhein-Ahr-Spatzen übernahmen nicht nur für die musikalische Umrahmung des Festhochamtes am Sonntagmorgen, sondern sorgten auch während des anschließenden Frühschoppens für zünftige Klänge.

Die Rhein-Ahr-Spatzen übernahmen nicht nur für die musikalische Umrahmung des Festhochamtes am Sonntagmorgen, sondern sorgten auch während des anschließenden Frühschoppens für zünftige Klänge.

An beiden Tagen hatte die Küchencrew alle Hände voll zu tun.

An beiden Tagen hatte die Küchencrew alle Hände voll zu tun.

Reiner Odenthal, Geschäftsführer des Sankt-Josefs-Vereins, eröffnete das Fest mit dem Fassanstich. Fotos: AB

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