Allgemeine Berichte | 09.04.2025

Junge Naturschützer am Amphibienzaun

Die jungen Helfer im Einsatz.  Fotos: Christina Hanke

Remagen. Organisiert von der Kreisverwaltung Ahrweiler wurde auch 2025 der Amphibienschutzzaun an der L79 ab Höhe des Waldschlößchens oberhalb von Remagen in drei Abschnitten aufgebaut. Viele Ehrenamtliche Helfer sind in der Wanderzeit der Amphibien im Einsatz, um den Tieren über die vielbefahrene Straße zu ihren Laichgewässern zu verhelfen. Der NABU Kreisverband Ahrweiler beteiligt sich seit vielen Jahren ebenfalls an diesen Einsätzen. Besondere Termine für Familien mit Kindern und Jugendlichen werden an einigen Terminen von Marianne Theis-Prodöhl angeboten.

An einem Sonntag fanden sich am zeitigen Morgen vier Erwachsene und sechs Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren am Wanderparkplatz Waldschlößchen ein, um mehr über die Amphibien und den Sinn der Schutzzäune zu erfahren. Natürlich waren alle gespannt, ob es auch Kröten, Frösche oder Molche zu sehen gäbe. Bei vorangegangener leicht frostiger Nacht und sehr trockener Witterung blieben die Tiere an diesem Morgen jedoch lieber noch in ihren Winterquartieren im Wald. Groß war die Freude, als dann doch hieß: „hier ist einer“. Ein Teichmolch wurde in einem der Eimer entdeckt. Vorsichtig wurde er zum nahegelegenen Teich gebracht und weiter beobachtet. Viele Fragen der Kinder konnte Marianne Theis-Prodöhl direkt am lebenden Anschauungsobjekt beantworten. Leider war das der einzige Amphibienfund in den Eimern. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, auch alle anderen kleinen Tiere aus den Eimern am Zaun zu befreien, dazu gehörten vor allen Laufkäfer und deren Larven, Regenwürmer und andere kleine Waldbewohner. Dennoch wurden viele Fragen zu Fröschen, Kröten und Molchen gestellt und beantwortet. Und wenn es aus den Eimern nichts zu retten gab, alle waren bestens mit Müllsäcken und Handschuhen ausgestattet. So wurde auf der langen Wegstrecke entlang der drei Zaunabschnitte bis zur Kreuzung nach Kirchdaun und zurück eifrig Müll gesammelt. So kam ein wichtiger weiterer Naturschutzaspekt zum Tragen. Nach dem Fußmarsch zurück zum Wanderparkplatz gab es noch Informationsmaterial für alle. Müde und voller neuer Eindrücke wurde sich verabschiedet. Vielleicht für ein nächstes Mal bei ganz passendem „Krötenwetter“.

 Foto: Christina Hanke Foto: Christina Hanke

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Die jungen Helfer im Einsatz. Fotos: Christina Hanke

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