Allgemeine Berichte | 11.01.2023, 11:37 Uhr

Mehrtagesfahrt erfreute die Mitglieder

KERH zu Besuch im Harz

Gut gelaunte Reiseteilnehmer der KERH Kreis Ahrweiler vor der Brockenbahn. Foto: Josef Schmidhofer
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Kreis Ahrweiler. Die Kameradschaft der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen im Kreis Ahrweiler (KERH) im Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) führte in diesem Jahr ihre traditionelle Reise vom 30. Oktober bis 04. November 2022 in den Harz durch. Nach einer störungsfreien Anreise, mit einem leckeren Frühstück, das durch den Vorstand der Kameradschaft organisiert wurde, wurden die Reisenden nachmittags von einem örtlichen Reiseführer in Wernigerode begrüßt. Bei der anschließenden Stadtführung ging dieser auf die Sehenswürdigkeiten der malerischen alten Fachwerkstadt ein. Anschließend wurden in einem zentral gelegenen Hotel die Zimmer für die nächsten Tage bezogen und beim gemeinsamen Abendessen die Erlebnisse des ersten Tages ausgetauscht.

Der zweite Tag führte die Reisegruppe zur größten Talsperre Deutschlands, der Rappbodetalsperre. Weiter ging es mit der Kabinenbahn von Thale zum Hexentanzplatz, wo man mit einem faszinierenden Ausblick aufs Bodetal und die Rosstrappe belohnt wurde. Auf der Rückfahrt zum Hotel nutzte man die Möglichkeit, die Altstadt von Quedlinburg mit Renaissance-Rathaus und Roland-Statue zu besuchen. Auch der Blick auf den dortigen Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche war beeindruckend.

Der dritte Tag galt der einstigen Kaiser-, Reichs- und Hansestadt Goslar im westlichen Teil des Harzes. Da die Stadt den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand, reihen sich dort Gebäude aus dem 15. bis 18. Jahrhundert aneinander, darunter einfache Fachwerkhäuser aber auch reich mit Rosetten und Fabelwesen verzierte Patrizierhäuser. Dieses einzigartige Ensemble gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zum Abschluss dieses Reisetages konnten alle im kleinen Ort Hahnenklee noch Deutschlands einzige Stabkirche besichtigen, die in ihrer Holzbauweise eng an Kirchenbauten im Norden Europas angelehnt ist.

Am vierten Reisetag besuchte man das am Südrand des Harzes gelegene Fachwerkstädtchen Stolberg. Nach einem Rundgang durch den Ort, ging die Reise weiter zum Naturpark Kyffhäuser. Die gleichnamige Burg Kyffhausen war im Mittelalter die größte aller deutschen Burgen, und auf dem Berg befindet sich heute das Kyffhäuser-Denkmal mit einem monumentalen Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. Auf der Rückfahrt zum Hotel, wurde die Traditionsbrennerei „Echter Nordhäuser“ besucht. Nach einem Rundgang mit Erläuterung der 500-jährigen Geschichte des Nordhäuser Korns, gab es zum Abschluss noch eine Verkostung der Spezialitäten des Hauses.

Tag fünf war dann der eigentliche Höhepunkt dieser Harzreise. Ziel war der legendäre Brocken. Zunächst ging es mit der Schmalspurbahn ab Wernigerode auf den 1141 m hohen Berg. Obwohl einigen der Wind auf dem höchsten Punkt des Brockens arg zu schaffen machte, war das laut Aussage der Reiseleiterin nur ein „mittleres Lüftchen“. Der Gipfel hätte noch ganz anderes zu bieten. Nach einer kleinen Stärkung im Brockenrestaurant, trat man die Talfahrt mit der Brockenbahn an. Während man am Morgen mit einer der guten alten Dampflok den Gipfel erreichte, ging es zurück mit einer Diesellok. Die Reise mit der Brockenbahn endete diesmal auf der Hälfte der Strecke in Drei Annen Hohne, wo der Busfahrer alle wieder in Empfang nahm und sicher zurück zum Hotel brachte.

Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken trat die Reisegruppe am sechsten Tag die Heimreise an. Alle waren sich einig, dass die teilweise anstrengenden Tage sich gelohnt hätten und die KERH auch im kommenden Jahr solche Reisen anbieten sollte.

Internet: www.dbwv-kerh-aw.de.

Gut gelaunte Reiseteilnehmer der KERH Kreis Ahrweiler vor der Brockenbahn. Foto: Josef Schmidhofer

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