Allgemeine Berichte | 26.01.2016

Grandiose Stimmung bei der Prunksitzung in der Grenzhäuser Grau-Blau-Halle

KG Grau-Blau ließ die Puppen tanzen

Ballett sorgte in Grenzhausen für tollen Abschluss einer beeindruckenden närrischen Show

Als Jupp Schmitz machte Büttenredner Martin Staudt sogar mit Sitzungspräsident Abdre Geilen seine Späße.

Höhr-Grenzhausen. „Der Dummbeutels Manni ist jetzt arbeitslos, ging zum Arbeitsamt in Montabaur und drohte: Entweder bekomm ich jetzt von Euch Kohle oder ich geh zu nem anderen Arbeitsamt.“ Mit diesem und noch weiteren Witzen strapazierte Jupp Schmitz (Exprinz Martin Staudt) in der Grenzhäuser Grau-Blau-Halle die Lachmuskeln von etwa 300 Narren. Der Büttenredner erzählte auch von Mannis Jobs: „Der hat bei Toys are us die Schaukelpferde zugeritten, den kannste für nichts gebrauchen, der wird irgendwann mal Hausmeister“, meinte Jupp Schmitz in  Anspielung auf Prinz Joachim, der bei den Vallendarer Schönstattschwestern tatsächlich Hausmeister ist. Der Prinz, der mit Prinzessin Petra und Gefolge an der Sitzung teilnahm, erklärte, dass sein Schumi-Fan-Club in diesem Vereinshaus gegründet worden war.

Stunden vorher wurde die Prunksitzung der KG Blau-Grau mit einem von Sascha Lahnstein gedrehten lustigen Video mit und über die Grau-Blau-Aktiven eröffnet. Sitzungspräsident Andre Geilen kündigte dann Holger Rech an, der die von dem erkrankten Michael Walder verfasste Protokoller-Rede vortrug. Der Joker berichtete närrisch über die Ereignisse des vergangenen Jahres, die von Pegida, Flugzeugabsturz, GroKo über NSA, Streiks und Griechenlandkrise bis nach Höhr-Grenzhausen reichten, das jetzt Kreiseltown heiße, da alle Kreuzungen verbannt wurden.

Nobby & Thommy (Norbert Weber und Thomas Paulsen)  reihten unter anderem mit Gesang und Gitarre einen Witz an den anderen und erhielten jede Menge Lachsalven: „Hillscheid bekommt en Ampel, die ist zwar noch nit gekauft aber die Farben wurden schon mal ausgesucht.“ Dann erhielt der Ehrenpräsident von Grau-Blau Thomas Paulsen eine besondere Auszeichnung, weil er sich seit 44 Jahren für den Karneval engagiert hat. Rudolf Schwaderlapp, Justitiar der RKK (Rheinische Karnevals Korporationen), ehrte Thomas Paulsen mit der Verdienstmedaille in Gold am Bande, der höchsten Auszeichnung des RKK.

Tolles Programm begeisterte das Publikum

Den tollen Marschtanz des Grau-Blau-Balletts hatten Christina Oster und Uschi Becker einstudiert. Einen närrischen Banküberfall stellten die Ranzengardemitglieder Daniel Hoffmann, Sebastian Haas und Henrik Klas mit Wasserpistolen dar: „Noch ein Wort und ihr seid Erdkunde, nein Geschichte.“ Es wurde mit Wasser auch scharf geschossen und das ging sogar ins Auge, nämlich in das vom Grau-Blau-Vorsitzenden Carsten Gräf,  der neben der Bühne für die Requisiten sorgte. Schwarzlicht und Plakate mit Neonfarben bestimmten den Tanz des Männerballetts unter dem Motto „Boygroup - Super Mario“. Die zehn Kerle legten beim Outfitwechsel sogar einen leichten Striptease auf die Bühne.

Dann spielte sich der Musikverein Hillscheid selbst in die Grau-Blau-Halle, doch blieben die Musiker nicht lange allein, denn die Grau-Blauen-Engel Sandra Gebauer, Melanie Gisch und Sylvia Staudt schwebten heran und unterstützen die Hillscheider mit Gesang.

Bademeisterin Natascha Bayer wollte „nicht die Supernanny für euch Pisaopfer“ sein. Sie klagte über die „Schwachmaten“ mit einer ganzen Tube Gel in den Haaren: „Duschen oder Hallebadkapp. Die bekommen die blauen Dinger, die eigentlich für die Fööss sind.“ Auch dieser Vortrag erhielt einen Lacher nach dem anderen.

Zurück in die Römerzeit

Tänzerisch ging es dann in die Ewige Stadt, als die Ballettmädchen als Römerinnen begeisterten. Die Braut vom Westerwald (Anja Hewer aus Hillscheid) erzählte von der Sauna: „Das heißt Sauna, weil man sich da sau na kimmt. Dort bin ich auf den Boden geknallt. Hast Du dich verletzt? Nein, die zwei Löcher hatte ich schon vorher in de Nas.“ Bei ihrer Hochzeit wurde auch Reis geworfen, jedoch in Kochbeuteln. Zurück in die 70er ging es mit den drei Grau-Blauen Gesangsengeln Sandra Gebauer, Sylvia Staudt und Melanie Gisch, die schließlich mitten im Publikum auf einem Tisch stand und sang.

Marlene Jaschke (Bernd Opitz) war Busfahrerin und verlangte einen Ausweis: „Das ist ein Schülerausweis. Antwort: Da siehste mal wie lang ich schon auf den Bus warte.“ Ihre Freundin Leni wurde aus dem Wanderclub geworfen: „Die ist mit dem Vorsitzenden zu weit gegangen.“ Bei Marlenes Party ging die sehr große und total dürre Svetlana auf den Balkon zum Rauchen: „Rief et Sägedeckels Änni an: Bei Dir auf em Balkon brennt en Dachlatt.“  Dann war Marlene zu einem Empfang in England eingeladen, wo es Zitronensorbet im Champagnerfüßchen gab: „Do you speak English?  My English is not so the yellow from the egg.“ Verständlich, dass die Narren im Saal sich bogen vor Lachen.

Zum Schluss der Sitzung wurden die Puppen tanzen gelassen, in die hatten sich die Mädchen des Grau-Blau-Balletts verwandelt und sorgten für eine beeindruckende Schlussshow, nach der Sitzungspräsident Andre Geilen mit einem Lied Publikum und Aktive verabschiedete.

Als Jupp Schmitz machte Büttenredner Martin Staudt sogar mit Sitzungspräsident Abdre Geilen seine Späße.
RKK Justitiar Rudolf Schwaderlapp ehrte Thomas Paulsen rechts mit der Verdienstmedaille in Gold am Bande.

RKK Justitiar Rudolf Schwaderlapp ehrte Thomas Paulsen rechts mit der Verdienstmedaille in Gold am Bande.

Als Jupp Schmitz machte Büttenredner Martin Staudt sogar mit Sitzungspräsident Abdre Geilen seine Späße.

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