Kappensitzung in Hoffeld
Hoffeld. Vollbesetztes Gemeindehaus in Hoffeld, auch der Zeltanbau Auftakt war besetzt von fröhlichen Besuchern, die auf ein spannendes Karnevalsprogramm warteten. Bereits am Vortag hatten die Möhnen gefeiert, in munterer Runde, eine seit Jahren beliebte Veranstaltung. Musikalisch umrahmte „Eifel-Andy“ das Geschehen.
Als „Miss Piggy“ trat die Sitzungspräsidentin Christiane Schmitz auf, flankiert von der neuen Mini-Funkengarde, die Tanzgruppen formieren sich derzeit neu. Im rednerischen Schlagabtausch stand sie mit Peter Freund in der Rolle des Hausmeisters, die Karnevalisten kennen ihn seit Jahren als „Brett Pitt“. Herzliche Willkommensgrüße der Sitzungspräsidentin an die Gäste und zahlreiche Vertreter benachbarter Karnevalsvereine, so aus Reifferscheid, Müllenbach, aus Nohn. Tänze bestimmten den Ablauf, ob die eigenen Mini-Funken, der Gardetanz der Rot-Weißen aus Nohn oder der Gardetanz aus Niederehe. Tänzerisches Talent, gepaart mit viel Frohsinn, da war der herzliche Applaus jeweils wohl verdient. Florian Peffer und René Wirfs aus Barweiler trugen als „En Plümo un se Handdoch“ witzvoll ein Rededuell aus, hatten rasch die Lacher auf ihrer Seite.
Nach einer Pause brillierten Christiane Schmitz und Peter Freund mit einem köstlichen Sketch, ein inszeniertes Telefondrama mit einem befreundeten Ehepaar, das sich bereits in den Flitterwochen weder trennen wollte. Wortgewaltig, mit toller Gestik und Mimik, zu phantasievoller Handlung zeigten die beiden Redner eine tolle Rede, die besonderen Applaus einheimste, „Steng“ und „Pitte“ in ihrem Element, große Klasse!
Ein überzeugender Auftritt des Tambourcorps Kelberg, ein musikalisches Highlight, und Riesenapplaus. Es folgten weitere Showtänze. Obwohl ganz unterschiedlich choreographiert, überzeugten alle Darbietungen jeweils auf ihre ganz eigene Weise.
Ob TanzBar aus Leudersdorf, die „Wildsisters“ aus Baar-Welcherath oder die Reifferscheider „Revolution“, wunderbar, da waren Zugaben sozusagen vorprogrammiert. Sehr gehaltvolle Auftritte, eine Augenweide! Und auch die Herren hatten befunden, dass in Hoffeld nach Jahren endlich wieder ein Männerballett auf die Bühne müsse. Gesagt-getan. Vier Männer machten den Anfang, nach dem humorvollen Auftritt werden sich vielleicht künftig weitere anschließen?
Mit einem Trompetensolo von Helmut Wagner klang ein ansprechender Abend aus, prima gelaufen, Gäste und Mitwirkende verbrachten noch einen langen frohen Abend! WD
