Fantasy Group Heimerzheim zeigte ein tolles Programm bei ihrer Hunnensitzung
Karneval der etwas anderen Art
Heimerzheim. Karneval der etwas anderen Art - darauf freuen sich die Jecken jedes Jahr, wenn die Heimersheimer „Fantasy Group“ zu ihrer berühmten Hunnensitzung ruft. „Fürst Arkas“ (Dirk Kowalke) und „Fürst Scipio“ (Michael Summen), die beiden Chefs der Heimerzheimer Hunnenhorde, verstehen es, ihre „Untertanen“ tanzen zu lassen und dabei eine fröhliche Ausgelassenheit in der Aula der Georg von Boeselager-Schule zu schaffen. Für die Programmgestaltung zeichnet „Krieger Titus“ (Dirk Müller) verantwortlich, und er war auch bei der 17. Hunnensitzung dafür, dass Musik- und Tanzgruppen im ständigen Wechsel den Stimmungspegel immer auf den Siedepunkt halten. So hat das Ganze eher den Charakter einer riesigen Karnevalsparty, wozu auch mehr als 350 Gäste in der wie immer restlos ausverkauften Aula einen wesentlichen Teil beitrugen. Diesmal erlebten die allesamt in den verrücktesten Farben kostümierten Besucher unter anderem Auftritte des Tambourcorps „Freiweg“ Heimerzheim, der „Echten Fründe“, von Startrompeter Bruce Kapusta, das Tanzcorps „Originalmatrosen vum Müllemer Böötche“, der „Unkeler Ratsherren“, des als Spezialeinheit auftretenden Männerballetts „Tank Tops“ sowie der Stimmungsband „Kölschraum“. Doch besonders gespannt war das Publikum wie immer auf die „Pausenknüller“ der „Fantasy Group“, die von den Mitgliedern selbst gestaltet werden. Im ersten Block kamen „The Woberbras“ zum Einsatz, denn hier präsentierten internationale Sängerinnen ihre größten Hits in nicht immer ganz astreiner Bühnenperformance. Im zweiten Teil wirbelten „The Drunken Sailor“ mit einem Potpourri aus Seemannsliedern über die Bühne. Das Publikum aus allen Altersgruppen war außer Rand und Band.
