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Bad Hönninger AWO-Freizeittreffs

Karneval im Bad Hönninger Mittwochstreff

Karneval im Bad Hönninger Mittwochstreff

Der Empfang der Tollitäten sorgte für Stimmung. Fotos: Privat

09.02.2018 - 16:56

Bad Hönningen. Traditionell am Tag vor Weiberfastnacht feierten die Besucher des Bad Hönninger AWO-Freizeittreffs ihren karnevalistischen Nachmittag. Rappelvoll war es in der bunt dekorierten Tagesstätte am Bärenplatz. Mit einer humorvollen Ansprache begrüßte Dorothea Meisenheimer die Narrenschar und versprach unterhaltsame Stunden. Günther Thiermann, ein karnevalistisches Urgestein, führte wieder gekonnt durch das Programm. Das AWO-Team hatte für das leibliche Wohl bestens gesorgt und überreichte den Gästen, unter ihnen der VG-Beigeordnete Winfried Lotzmann und Stadtbürgermeister Guido Job, einen flüssigen „Orden“. Nach dem Traditionslied „Dat is Hünnije Karneval“ eröffneten Hedi Sartor und Luzie Probst den Reigen der karnevalistischen Vorträge. Sie hatten die Lacher auf ihrer Seite, als sich das ausführlich beschriebene „Ding“ als Flaschenbesen entpuppte. Ursula Graben stellte einen Pastor mit Lampenfieber vor, dem in seiner ersten Predigt viele Versprecher unterliefen. Das Zwiegespräch eines alten Ehepaares, dargeboten von Martha Krämer und Anita Weiler, wurde ebenso begeistert aufgenommen wie Ingrid Westers Schilderung der Erlebnisse eines unerfahrenen Campers. Guido Job unterhielt die Gäste mit lustigen Anekdoten und präsentierte sich erstmals als Nachtwächter. Bei seinem Reimvortrag war die Mitwirkung des Publikums gefragt. Mit viel Beifall belohnt wurde der erneute Auftritt von Luzie Probst und Hedi Sartor als zwei verrückte Hühner. Auch Ingrid Wester stieg zum zweiten Mal in die Bütt‘ und stellte die Tücken des Heimwerkens humorvoll dar. Moderator Günther Thiermann heizte die Stimmung des Publikums mit Schunkelliedern und amüsanten Beiträgen an und verkürzte so die Wartezeit bis zum Empfang der Tollitäten. Mit dem fetzigen Auftritt der Kinderprinzessin Dana I. und ihrer Adjutantinnen Elina und Alina folgte ein weiterer Programmhöhepunkt. Prinz Christoph I. und seine Köbese wurden ebenfalls herzlich begrüßt. Auch das Ariendorfer Prinzenpaar Thomas II. und Chrissi I. war mit seinen Rheinpiraten flussaufwärts gezogen und besuchte die AWO-Karnevalsfeier.

Alle waren von der guten Stimmung im kleinen Narrentempel, in dem die Besucher dicht gedrängt saßen und die Tollitäten hautnah erlebten, beeindruckt und nach der Ordensverleihung wurden die Sessionslieder gemeinsam gesungen. Die Tollitäten und ihr Gefolge wurden bewirtet und nahmen sich Zeit für ein Schwätzchen mit der Narrenschar. Nach der Verabschiedung der karnevalistischen Hoheiten saß man noch in gemütlicher Runde zusammen und stimmte sich auf die kommenden Karnevalstage ein.

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Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
Siegfried Kowallek:
Sicherlich ist es richtig, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg zu viele Revanchisten gab, die auf ein erneutes Deutschland in den Grenzen von 1937 orientierten, und dass die fraglichen Straßenbenennungen in diesem politischen Klima erfolgten. Dennoch sind die historischen deutschen Ortsnamen dadurch nicht besudelt. Insofern ist es wichtig, mit diesen Namen gemäß dem heutigen Erkenntnisstand unter Berücksichtung auch der positiven Entwicklungen durch und nach Willy Brandts Ostpolitik im Sinne europäischer Erinnnerungskultur verantwortungsvoll umzugehen, ohne in den Irrtum zu verfallen, dass unsere osteuropäischen Nachbarn es goutieren, dass wir die deutsche Vergangenheit verleugnen, welche zu respektieren für sie inzwischen kein Problem ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Mal ehrlich, Herr Huste. Wen interessiert es, wie die Strassen in den jeweiligen Ländern heute heissen und liest hierzu zur Aufklärung angebrachte "kleine" Schilder? Mit was sich unsere Politik heutzutage so beschäftigt ist mir unbegreiflich. Ihr Aufklärungsbedarf unserer unvergessenen Vergangenheit in Ehren, spenden Sie das Geld für diese "kleinen" Schilder lieber einer "Tafel" - die können es gebrauchen.
Wolfgang Huste:
Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar noch folgende Anmerkungen: Das Ministerium für Vertriebene wurde 1969 im Zuge der Ostpolitik von Willy Brandt unter heftigem Protest aufgelöst. Unter dem Minister Theodor Oberländer waren 75 % der Planstellen mit ehemaligen Mitgliedern der NSDAP besetzt. Im Schulatlas war Deutschland dreigeteilt: Bundesrepublik Deutschland, SBZ und Ostdeutschland (unter polnischer Verwaltung). Die Politik suggerierte, dass es wieder zu einem Deutschland in den Grenzen von 1937 kommen würde. In diesem politischen Klima kam es zur Benennung der strittigen Straßennamen Tilsiter, Stettiner, Breslauer usw..
juergen mueller:
Natürlich habe ich mich als "Abgeordneter" ... !!! Also vorher nicht! Muss man erst Abgeordneter werden, um sich dafür, wie auch für andere profunde Dinge zu interessieren? Das sind Sommermärchen, Herr Oster.
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