Rhei-Ka Narrenzunft-Prinzengarde übergab Spende
Karnevalisten haben ein Herz für die Kinderfeuerwehr
Rheinbach. Eine besondere Überraschung hatte die Gro-Rhei-Ka Narrenzunft-Prinzengarde für den Chef der Rheinbacher Feuerwehr Laurenz Kreuser, seinem Stellvertreter Jörg Kirchhartz und seine neu aufgestellte Kinderfeuerwehr.
Die Karnevalisten überreichten Kreuser ein gebasteltes Bild mit Geldscheinen im Wert von 250 Euro als Spende für die Kleinsten in der Rheinbacher Feuerwehr.
Das Geld stammte aus der Tombola im Rahmen der letztjährigen Weihnachtsfeier der Gro-Rhei-Ka. Die Idee hierzu stammte von der Damentanzgruppe und den Mariechen.
Die hierzu benötigten Preise wurden von den Gewerbetreibenden und Förderern der Karnevalsgesellschaft gestiftet.
Laurenz Kreuser bedankte sich bei dem abwesenden Vorstand der Gro-Rhei-Ka für die Spende.
„Leider können die Kosten der Kinderfeuerwehr nicht alle von der Stadt Rheinbach übernommen werden. Solange es um pädagogische Hilfsmittel oder Westen und Kappen geht, ist das die Angelegenheit der der Stadt. Wir möchten den Mitgliedern der Kinderfeuerwehr etwas bieten, um sie zu motivieren. Hierzu gehört es auch die Kinder zu einem Eis oder zu Gemeinschaftsfahrten einzuladen, weswegen wir für jede Spende dankbar sind. Wir sagen recht herzlichen Dank“, erklärte der Chef der Feuerwehr Laurenz Kreuser.
Die Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka Prinzengarde, Astrid Faßbender übergab die Spende.
„Für uns war es selbstverständlich, die Feuerwehr bei ihrer Arbeit finanziell zu unterstützen. Gerade die Kinderfeuerwehr halten wir für eine tolle Nachwuchswerbung. Damit die Kleinen mit Eis, Süßigkeiten und Spielmaterial ausgestattet werden können. Mit der Spende möchten wir uns auch bedanken, für die jahrelange gute Zusammenarbeit“, so Astrid Faßbender bei der Spendenübergabe.
Betreut werden die Kinder von Laura Fischer, die ihr Bundesfreiwilligenjahr bei der Feuerwehr Rheinbach absolviert und die Kleinen spielerisch an die Feuerwehr heranbringt. Unterstützung findet sie bei vier Kindergärtnerinnen und einem Kindergärtner, die den pädagogischen Teil übernehmen.
Zurzeit sind 35 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren angemeldet, in zwei Gruppen aus der Kernstadt und Ramershoven. Es sollen noch weitere Ortsteile hinzukommen, sobald hier die ersten Erfahrungen gesammelt werden konnten.
Zudem hat die Feuerwehr Rheinbach eine Jugendfeuerwehr für Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, wobei die Altersgrenze flexibel gehalten wird. Bereits ab 16 Jahren können Jugendliche zu aktiven Kameraden gezählt werden, nachdem die Grundausbildung von 200 Stunden abgeschlossen ist.
„Hier haben wir die meisten Probleme. Durch die Ganztagsschulen und andere Umstände sind ca. 50% der Jungendfeuerwehr weggebrochen. Wir können nicht früh genug mit der Nachwuchswerbung anfangen“, bekräftigte Kreuser in seiner Rede.
Interessierte Bürger erhalten weitere Informationen unter:
www.feuerwehr-rheinbach.de oder Tel. 02226 6000.
