Zweiter Prinzenempfang im „Beachclub“ in Fachbach

Karnevalistische Brücken zwischen Lahn, Rhein und Mosel geschlagen

Tollitäten trafen sich und feierten

24.02.2020 - 08:57

Fachbach. Die Schupps aus Koblenz sind eine närrische Familie durch und durch. Sie feiern gerne, haben Spaß und geben sehr gerne von ihrer Freude etwas ab und das auf vielfältige Weise. Sie unterstützen nicht nur die Jecken, nein auch ältere Menschen und Kinder liegen ihnen am Herzen.

Seit zwei Jahren betreiben die Geschäftsführerin Jessica Schupp, ihr Mann Oliver und die zweite Gesellschafterin Julia Retkowski den „Beachclub“ in Fachbach. Im vergangenen Jahr hatten sie die Idee, zwischen Lahn, Rhein und Mosel karnevalistische Brücken zu schlagen. Dieser farbenfrohe, voller Heiterkeit und Frohsinn gespickte Gedanke wurde Realität. Mit einem Sektempfang wurden die weitaus mehr als hundert geladenen Gäste, herzlich zum zweiten „Camping-Beachclub Prinzenempfang“ begrüßt. Unter ihnen Politiker, Geschäftspartner, Vertreter der Karnevalsvereine und aus der Niederlande angereisten Vorbesitzer und Investor vor vier Jahren, Gerrie und Bart Verkoelen. Als aktive Karnevalisten wissen Oliver und Jessica Schupp (tanzt seit Jahren in der Showtanzgruppe Rheinzauber) was Vereine in der jetzigen närrischen Hochzeit leisten, welche Arbeit das Jahr über geleistet wird, um den Menschen Frohsinn und Heiterkeit zu überbringen. Viele Termine, wenig Schlaf und ganz viel Spaß an der Freud! „Daher ist es uns ein Anliegen, diesen Personen einmal ein paar Stunden zu schenken, in denen sie einfach nur selber feiern können. Wir möchten euch die Möglichkeit geben, neue Verbindungen zu knüpfen und Freundschaften zu schließen“. Was wäre ein Prinzenempfang ohne die Hauptdarsteller? Gleich drei aktuell regierende Tollitäten konnten die Gastgeber den Narren vorstellen. Aus Bad Ems, das Kinderprinzenpaar der Bad Emser Karnevalsgesellschaft (EKG) Prinz Jerome I. mit Pfeil und Bogen und seine Lieblichkeit Prinzessin Lena I. mit Tanz im Blut mit Hofkanzler Ralf Siegel und Abordnung. Aus Lahnstein, Sr. Prinz Michael V. vom Elferratsschloss mit der liebreizenden Lahno-Rhenania Linda I. mit Gefolge des CCO-Lahnstein. Dieser, hatte rein zufällige Geburtstag und wurde mit einem Ständchen bedacht.

Aus Koblenz, die Tollitäten der einzigen Stadt an Rhein und Mosel, Prinz Marco I. vom Geisbach und die charmante Confluentia Kim, samt Gefolge der Funken „Rot-Weiß-Gold“ aus Metternich.

Nach den Grußworten der Tollitäten, Gesangseinlagen, Ordensverleihung und Präsente sorgte Torsten Schupp, „Torty de Banana“ für Stimmung aus dem Äther.

Ex-Prinz Willi Willig nahm in einem Videoclip die Kommunalpolitik aufs Korn. Als Kommissar von Fachbach entgeht ihm so leicht nichts. In witziger Weise dokumentierte er die Geschehnisse im letzten Wahlkampfjahr, und alle sangen: „Dreh die net ummi, der Kommissar geht ummi“.

Damit aber nicht genug, Willi und seine Frau Nadine, haben eigens eine neue Hymne für Fachbach getextet. „Ich bin ja nur ne Schnibbelbuun“ (Melodie „Kölsche Jung“ von Brings). Den Refrain sangen alle sofort mit.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, es wurde ausgiebig gefeiert mit der Vorfreude auf das nächste Treffen.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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