Allgemeine Berichte | 18.02.2019

Tierschutzverein Mayen

Kastrationspflicht für Katzen ist auch Naturschutz

Katzen stellen eine Bedrohung für Singvögel dar

Mayen. Das Frühjahr lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten und damit kommt auch die Zeit der Paarung in der Tierwelt. Um die unkontrollierte Vermehrung von frei lebenden Katzen zu verhindern, wurde im Herbst des vergangenen Jahres eine Katzenschutzverordnung für das gesamte Maifeld erlassen. Ziel ist es Katzenelend zu verhindern. Fast immer ist es schwer unerwünschte Jungkätzchen in gute Hände weiter zu vermitteln und so sind die Tierheime dann überfüllt. Bleiben die Tiere sich selbst überlassen, leiden sie unter Hunger und ansteckenden Krankheiten, kommen qualvoll ums Leben oder werden überfahren. Außerdem stellen sie eine Gefährdung der Singvogelpopulation dar. Insbesondere Jungvögel sind den Katzen hilflos ausgeliefert. Halter, deren Katzen ins Freie dürfen, sind demnach verpflichtet ihre Tiere kastrieren sowie – meist mit Chip – kennzeichnen und registrieren zu lassen. So wird massenhaftes Leid verhindert. Außerdem können Fundkatzen so ihren Haltern einfach zugeordnet werden. Das Tierheim Mayen steht gern beratend zur Seite und hilft bei der Organisation von Kastrationen. Kontakt: Tierschutzverein Mayen, In der Pluns 1, Tel. (0 26 51) 7 74 38.

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