Allgemeine Berichte | 29.06.2016

Offizielle Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg

„Kein Abschluss ohne Anschluss“

Studien- und Berufsorientierungstag der Jahrgangsstufe 11 am Städtischen Gymnasium Rheinbach bietet Podium

Die Schüler informierten sich bei Frau Eisso über die Tätigkeit bei der Polizei. Claudia Spittel

Rheinbach. Die Mensa des Städt. Gymnasiums war bis zum Rand mit interessierten Schülerinnen und Schülern gefüllt, die sich über ihr anvisiertes Berufsziel erkundigen oder überhaupt erst einmal Ideen für einen späteren Beruf sammeln wollten. Schulleiter Stefan Schwarzer begrüßte zunächst Prof. Dr. Michael Heinzelmann, Dekan des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften am Standort Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, anlässlich der einzugehenden Kooperationsvereinbarung beider Schulen. Mit dem Austausch der diesbezüglichen Verträge sind die international aufgestellte Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, mit 70 Partnerhochschulen in über 30 Ländern, und das Städt. Gymnasium (SGR) nun offizielle Schulpartner. Dies bietet für die Schüler des SGR wesentliche Vorteile in Bezug auf ihrem Weg der Berufsfindung: „So können die Schüler ein Schnupperstudium in den Ferien an der Hochschule besuchen oder im Tandem einige Tage mit Studenten mitgehen, um zu erfahren, wie so ein Hochschulstudium aussieht“, erläutert Heinzelmann, der stellvertretend für Prof Dr. Ihne, Präsident der HBRS, den Austausch der Verträge zur Kooperationsvereinbarung vollzog.

Individuelle Beratung

Im weiteren Verlauf des schulinternen Berufsorientierungstages stellten 25 Institutionen und Berufstätige den Schülern im Rahmen einer individuellen Beratung ihren Beruf und ihr Berufsfeld vor.

Menschen zu helfen, die einen Unfall hatten oder durch einen anderen Grund körperlich eingeschränkt sind und Schmerzen erdulden müssen, „das ist mein Traumberuf“, erläutert Björn (17). Bei Elke Langtim erkundigte sich der Schüler über die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten. Direkt nebenan erklärte Frau Kleefuß-Lie, Neurologin an der Epilepsie-Klinik in Bonn, dass es in Zukunft noch stärker an Hausärzten und Praxen fehlen werde: Nach dem Abschluss des Medizinstudiums könne man ohne Weiteres erst in der Forschung arbeiten und dann in die Praxis gehen oder umgekehrt.

„Nahtloses Gesamtkonzept“

Stefan Schwarzer betonte, das SGR wolle ein „nahtloses Gesamtkonzept“ zur Berufsorientierung von der Mittelstufe bis zum Abitur anbieten. In der achten Klasse finde die Potenzial-Analyse statt.

Die Neuntklässler erkunden beim „Girls´ and Boys´ Day“ verschiedene Berufsfelder.

In der Jahrgangsstufe 10 absolvieren die Schüler ein zweiwöchiges Betriebspraktikum und für die Elftklässler organisiert Frau Schütte-Beckhaus den Studien- und Berufsorientierungstag.

Elke Langtim klärte die Schüler über die Ausbildung zum Physiotherapeuten auf.

Elke Langtim klärte die Schüler über die Ausbildung zum Physiotherapeuten auf.

Die Schüler informierten sich bei Frau Eisso über die Tätigkeit bei der Polizei. Fotos: Claudia Spittel

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