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„Keine halben Sachen“ – Die Biografie von Manfred Gstettner
BLICK aktuell verlost fünf Exemplare des fesselnden Werkes von Manfred Gstettner
Grenzau. 1936 wurde Manfred Gstettner in Grenzau geboren. Dort wuchs er auf und verbrachte seine Jugend in den Kriegsjahren. Welche Höhen und Tiefen er in seinem Leben gemeistert hat, welche Schicksalsschläge ihn trafen und welche Überraschungen sein Leben für ihn bereithielt, hat er in seiner Biografie „Keine halben Sachen“ dokumentiert. Sein Erfolg ist sicherlich davon geprägt zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, egal ob im Privat- oder Berufsleben. Die Entstehung des TTC Grenzau, dessen Vereinskarriere und Erinnerungen an großartige Spieler sind ebenfalls in der 150-seitigen Ausgabe zu finden. Das alles ist festgehalten in Wort und Schrift mit zahlreichen Bildern, spannend, aufregend, ereignisreich beschrieben. Für Kenner und Liebhaber aus der Tischtennisszene und solche, die es werden wollen, ist dieses Buch genauso ein Tipp wie für alle heimischen Westerwälder, die Manfred Gstettner kennen oder neugierig auf sein Lebenswerk sind, aber auch für Liebhaber von Erfolgsgeschichten. Blick aktuell gab er im Interview ganz Gstettner-like Antworten.
BLICK aktuell: Herr Gstettner, zusammen mit Hans-Peter Schössler als Autor haben Sie Ihre Biografie verfasst. Das Buch trägt den Titel „Keine halben Sachen“. Warum ist dieser Titel für Sie so treffend?
Manfred Gstettner: Halbe Sachen sind nicht mein Ding. Auch Hotel und Verein wurden immer weiterentwickelt, um im „Konzert der Großen“ mitspielen zu können.
In seinem Buch heißt es dazu: „Nein, ein Festredner war er nie. Kein Lautsprecher. Keiner von der Sorte, die sich wichtiger nehmen als die Sache. Wahrscheinlich lag und liegt das daran, dass dieses Grenzau viel zu klein ist, um Menschen in die Welt zu entlassen, die dem Größenwahn erliegen. Manfred Gstettner ist wahrscheinlich der Prototyp für Verlässlichkeit, Bodenständigkeit, für Fleiß, Mut, Durchsetzungsvermögen und vor allem Beharrlichkeit. Aber das ist es dann auch. Groß reden muss er nicht.“
BLICK aktuell: Was hat sie dazu bewegt, Ihr Leben in einem Buch zu dokumentieren?
Manfred Gstettner: Man hat mich dazu animiert. „Du hast in deinem Leben so viel geschaffen. Das muss alles unbedingt einmal niedergeschrieben werden.“
Die Einleitung in „Keine halben Sachen“ dazu lautet: „Als wir Manfred Gstettner gefragt haben, ob er sich vorstellen könne, sein Leben in einem Buch zu beschreiben, da hat er geradezu aufgeschreckt reagiert, so als wolle man ihm den TTC Zugbrücke Grenzau, sein Hotel und seine Familie wegnehmen. Nicht entfernt hat er an so etwas gedacht. Ganz allmählich reifte dann der Gedanke, dass er vielleicht doch etwas zu sagen haben könnte…“
BLICK aktuell: Welche sind für Sie die entscheidenden Stationen Ihres Lebensweges?
Manfred Gstettner: Schule, kaufmännische Ausbildung, stellvertretender Einkaufsleiter. Im Alter von 29 Jahren habe ich das Unternehmen verlassen und bin in den eigenen Betrieb eingestiegen.
BLICK aktuell: Sie sind in Grenzau geboren und haben dort im Krieg ihre Kindheit verbracht. An welches Kriegserlebnis können Sie sich am besten erinnern?
Manfred Gstettner: Als ich auf dem Heimweg von der Schule von einem Flugzeug beschossen wurde und unverletzt blieb.
Diese Szene ist auch in seiner Biografie beschrieben. „Er ist der einzige Schüler des Jahrgangs aus Grenzau. Allein musste er den zwei Kilometer langen Weg von daheim in die Schule gehen. Durch den Wald. Meist bergauf. Der Weg ist unbeleuchtet. Und eines Tages erlebt er eines von vielen Schreckszenarien dieser Zeit. Auf dem Rückweg von der Schule wird er auf der freien Strecke vor dem Ortseingang von Grenzhausen von einem Flugzeug im Tiefflug beschossen. Instinktiv wirft er sich auf den Boden. Er hat Glück und wird nicht getroffen.“
BLICK aktuell: Früher haben Sie bei den Steuler Industriewerken gearbeitet. Wie kam es zur Gründung des heutigen Hotels Zugbrücke?
Manfred Gstettner: Der 1952 gegründete Tischtennisklub Grenzau hatte nur einen Raum für zwei Tischtennistische. Der Verein benötigte einen großen Spielsaal. Daher entstand ein Bau mit Gaststätte, Küche, Kegelbahn und 5 Fremdenzimmern. Da kein geeigneter Betreiber gefunden wurde, stieg ich selbst ein. Und hieraus entstand über weitere Bauten und Jahre das heutige Hotel Zugbrücke.
Der Einstieg in den eigenen Betrieb ist in dem Buch folgendermaßen dokumentiert: „Er wollte beides: seine sichere Anstellung behalten und zusammen mit seiner Frau und den Angestellten das Geschäft betreiben. Der gastronomische Betrieb des Clubhauses wurde von den Gästen gut angenommen. Er entwickelte sich prächtig. Aber nicht nur das: Er forderte den Gstettners alles ab. Marlene und Manfred fanden Gefallen an dieser Arbeit, sie knieten sich rein und waren erfolgreich. Und Manfred war inzwischen zum stellvertretenden Einkaufsleiter der Steuler-Werke aufgestiegen.
Aber bei allem Engagement schaffte er es nicht, neben dem eigenen Betrieb auch noch seinem erlernten Beruf nachzugehen. Nach einem Jahr gab er die Anstellung auf. Er war jetzt Unternehmer, die beiden waren auf sich allein gestellt und mussten beweisen, all das zu schaffen.“
BLICK aktuell: Auf einer selbstgebauten Tischtennisplatte mit einer Oberfläche aus Sperrholz im Keller haben Sie als Jugendlicher diesen Sport ausgeübt. Mit 16 haben Sie den Verein „TTC Grenzau“ gegründet. Was hat Sie in diesem jungen Alter dazu bewogen?
Manfred Gstettner: Mit meinen Tischtennisfreunden habe ich mit 16 Jahren den Verein gegründet, um an den Ligenspielen teilnehmen zu können.
BLICK aktuell: Zahlreiche Erfolge hat der TTC Grenzau seitdem verzeichnet. Welche war für Sie die spannendste Saison und warum?
Manfred Gstettner: Nach fünf Jahren Bundesligazugehörigkeit gewannen wir 1987 alles: Deutsche Meisterschaft, Deutsche Pokalmeisterschaft und Europapokal der Landesmeister. Das hatte vor uns noch kein Verein in der olympischen Sportart Tischtennis geschafft.
BLICK aktuell: Das sechste und letzte Kapitel trägt den Namen „Geschichten, die das Leben schrieb“. Dort ist unter anderem zu lesen, dass Sie von Kurt Beck in der Mainzer Staatskanzlei den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz verliehen bekommen haben, was Sie mit den Worten „Ein Scheck für den Verein wär‘ mir lieber…“ kommentiert haben. Wie hat der damalige Ministerpräsident darauf reagiert?
Manfred Gstettner: Das habe ich nur scherzhaft zu Vereinsfreunden gesagt. Über die Ehrung durch den damaligen Ministerpräsidenten habe ich mich natürlich gefreut. Es ist eine Anerkennung für den erbrachten hohen Einsatz.
Wer nun neugierig geworden ist auf das Lebenswerk Manfred Gstettners und mehr erfahren möchte, dem bleibt nur noch der Weg zum nächsten Buchladen.
Mehrere Bücher zu gewinnen
„BLICK aktuell“ verlost fünf Exemplare des Buches von Manfred Gstettner. Gewinnen kann, wer folgende Frage richtig beantwortet:
In welcher Stadt ist Manfred Gstettner geboren?
Gewinn-Hotline 0137-8260020
(Telemedia interactive GmbH;
die Gebühren betragen pro Anruf
50 Cent aus dem deutschen Fest-
netz, Mobilfunktarife sind teurer.
Datenschutzinformationen unter:
datenschutz.tmia.de)
Die Gewinn-Hotline ist bis
Dienstag, 25. Juni freigeschaltet.
Die Gewinner werden
umgehend benachrichtigt.
Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer des
Gewinnspieles erklären sich
durch ihre Teilnahme damit
einverstanden, dass ihre
Kontaktdaten im Falle eines
Gewinnes an den Verlosungs-
partner übermittelt werden.
In seiner Biografie schildert Manfred Gstettner sein spannendes und engagiertes Leben.
