Allgemeine Berichte | 23.01.2018

Ausstellung „Keramikzentrum Höhr-Grenzhausen“ in der Galerie Handwerk in München eröffnet

Keramik „made in Höhr-Grenzhausen“

Gebrauchsgeschirr, elegantes Porzellan, skulpturale Arbeiten und Keramikobjekte werden in München gezeigt

Bei der Ausstellungseröffnung bewunderten die Höhr-Grenzhausener Werke: (v.l.): Franz Xaver Peteranderl, Wolfgang Lösche, Nicole Thoss, Andreas Hinder, Monika Debus, Maria Meyer, Sophie Wolf, Susanne Altzweig, Eva Rumpf, Claudia Henkel, Armin Skirde, Monika Gass, Martin Goerg, Thilo Becker, Michael Thiesen, Fritz Roßmann und Kiho Kang.Handwerkskammer für München und Oberbayern

Höhr-Grenzhausen/München. Die Galerie Handwerk in München eröffnete auch im Jahr 2018 ihre Ausstellungssaison mit einer Keramikpräsentation. Diesmal wurde ein Ort ausgewählt, der unter den Keramiklandschaften eine ganz besondere Rolle spielt und die Geschichte der Keramik in Deutschland ganz wesentlich geprägt hat: Die Stadt Höhr-Grenzhausen.

Zur Ausstellungseröffnung in der Galerie Handwerk der Handwerkskammer für München und Oberbayern kamen etwa 150 Besucher, unter ihnen zahlreiche Keramiksammler und Museumskuratoren. Auch viele Keramiker aus München und Umgebung freuten sich auf ein Wiedersehen mit den Kollegen aus Höhr-Grenzhausen. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Handwerkskammer für München und Oberbayern Franz Xaver Peteranderl, dem Bürgermeister Thilo Becker und Stadtbürgermeister Michael Thiesen, führte Wolfgang Lösche als Leiter der Galerie Handwerk in die Ausstellung ein und stellte die Aussteller vor.

Aus der Einladung der Galerie Handwerk (auszugsweise): Der Grundsatz „Beständigkeit braucht die Veränderung“ ist in diesem Fall das Geheimnis einer Weiterentwicklung der Keramik wie sie in Höhr-Grenzhausen sichtbar ist. Die Erneuerung und das Fortbestehen der Keramik in Höhr-Grenzhausen am Beispiel von 20 von der Galerie Handwerk ausgewählten Keramikern ist der Inhalt der Ausstellung in München. Fast alle haben eine enge Verbindung zu den Ausbildungsstätten dieses Ortes. Sie zeigen die Vielfalt und den gestalterischen Reichtum der Keramik wie sie dort lebt. Sie reicht vom Gebrauchsgeschirr, elegantem Porzellan über skulpturale Arbeiten bis hin zu Keramikobjekten. Die „Staatliche Fachschule Keramik“, die bereits 1879 gegründet wurde und das „Institut für künstlerische Keramik und Glas“, das 1987 ins Leben gerufen wurde, verleihen dem Aspekt der Ausbildung in der Keramik in Höhr-Grenzhausen eine ganz besondere Bedeutung. So wundert es nicht, dass aus allen Teilen Deutschlands und des Auslandes Schüler und Studenten, die sich der Keramik verschrieben haben, an diesen Ort kommen. Manche von ihnen blieben und konnten die leerstehenden Werkstatträume ehemaliger Keramikbetriebe für sich nutzen und in zum Teil kollektiver Arbeit etwas Neues aufbauen. Dass unter den Werkstätten, die heute in Höhr-Grenzhausen anzutreffen sind, eine Auswahl zu treffen war, ist der Konzeption dieser Ausstellung geschuldet. Sie strebt also keine vollständige Dokumentation an, sondern zeigt beispielhafte Positionen auf. Unterstützt wird die Ausstellung dankenswerterweise auch durch Leihgaben des Keramikmuseums Westerwald aus Höhr-Grenzhausen.

Die Ausstellung ist bis zum 17. Februar in der Galerie Handwerk in München, Max-Joseph-Straße 4, Eingang Ottostraße, zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.hwk-muenchen.de/galerie. Eine Übersicht der Keramikbetriebe in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gibt es unter www.keramik-stadt.de.

Pressemitteilung der

VeG Höhr-Grenzhausen

In den Räumen der Galerie Handwerk München werden Werke von 20 Keramikkünstlern aus Höhr-Grenzhausen ausgestellt.

In den Räumen der Galerie Handwerk München werden Werke von 20 Keramikkünstlern aus Höhr-Grenzhausen ausgestellt.

Die Fachwelt erblickt beim Besuch der Ausstellung das Ergebnis der Umsetzung des Leitsatzes „Beständigkeit braucht die Veränderung“.

Die Fachwelt erblickt beim Besuch der Ausstellung das Ergebnis der Umsetzung des Leitsatzes „Beständigkeit braucht die Veränderung“. Foto: Michael Schuhmann

Bei der Ausstellungseröffnung bewunderten die Höhr-Grenzhausener Werke: (v.l.): Franz Xaver Peteranderl, Wolfgang Lösche, Nicole Thoss, Andreas Hinder, Monika Debus, Maria Meyer, Sophie Wolf, Susanne Altzweig, Eva Rumpf, Claudia Henkel, Armin Skirde, Monika Gass, Martin Goerg, Thilo Becker, Michael Thiesen, Fritz Roßmann und Kiho Kang.Fotos: Handwerkskammer für München und Oberbayern Foto: Michael Schuhmann

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