Allgemeine Berichte | 01.12.2015

Die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen informiert

Kerzen mit anderen Augen sehen

Eine handelsübliche Kerze: Nach bereits kurzer Zeit hat die Flamme eine Temperatur von über 100 Grad (Blick durch eine Wärmebildkamera). privat

Höhr-Grenzhausen. Weihnachten steht wieder vor der Tür, und in die meisten Haushalte zieht pünktlich zum ersten Advent die Gemütlichkeit mit vielen Kerzen und Weihnachtsdekoration ins Haus. Dass die Weihnachtszeit jedoch nicht nur die schönste, sondern, mit Blick auf die Brandgefahr, auch die gefährlichste Zeit des Jahres ist, vergessen viele. Jedes Jahr verwandeln sich Adventsgestecke, Weihnachtsbäume und schließlich ganze Häuser in ein flammendes Inferno und verursachen hohe Sachschäden oder fordern sogar Menschenleben.

Wenn es überhaupt eine typische Zeit gibt, in der Kerzen aufgestellt werden, dann ist es die Weihnachtszeit. Nicht nur der traditionelle Adventskranz ist mit Kerzen bestückt, sondern auch viele andere Gestecke und Dekorationen werden geschmückt. Manchmal kommt sogar noch ein mit echten Kerzen ausgestatteter Weihnachtsbaum hinzu. Die wichtigste Regel beim Umgang mit offenem Feuer lautet stets: Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen.

Manche Kerzen brennen schneller herunter, als man denkt, oder ungünstige Zugluft verhilft der Flamme zu ungeahnter Reichweite. In solchen Fällen reichen oft schon ein paar Augenblicke, um eine Katastrophe heraufzubeschwören. Die Adventskränze und -gestecke sind oftmals trocken und stehen innerhalb weniger Sekunden in Brand. Von daher ist auch darauf zu achten, dass die Kerzen sicher und auf einer feuerfesten Unterlage in dem Gesteck befestigt werden. Das Gesteck selbst sollte auch auf einer feuerfesten Unterlage stehen.

Weihnachtsbäume werden auch heute noch mit echten Kerzen geschmückt. Aber Achtung: Das in Tannenbäumen reichlich enthaltene Baumharz brennt hervorragend und lässt einen getrockneten Weihnachtsbaum regelrecht explodieren. In wenigen Sekunden steht der ganze Baum in Vollbrand, und die Flammen schlagen bis zur Zimmerdecke. Die Temperaturen im Brandraum steigen unmittelbar auf über 600 Grad - eine Temperatur, bei der auch weiter entfernt stehende Gegenstände Feuer fangen.

Neben einer ständigen Aufsichtspflicht ist darauf zu achten, dass sämtliche Kerzen, die aufgestellt werden, einen ausreichenden Abstand zu leicht entflammbaren Gegenständen wie Gardinen, Möbelstücken, Zeitungen, Dekorationen und dergleichen aufweisen. Die Flamme einer Kerze erreicht im Kern Temperaturen von bis zu 750 Grad, und durch die entstehende Strahlungswärme von immer noch 300 Grad können Gegenstände in einigen Zentimetern Entfernung in Brand geraten.

Weitere Brandschutztipps auf www.fwhg.de. Pressemitteilung

der Verbandsgemeinde

Höhr-Grenzhausen

Eine handelsübliche Kerze: Nach bereits kurzer Zeit hat die Flamme eine Temperatur von über 100 Grad (Blick durch eine Wärmebildkamera). Foto: privat

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