Seniorenadventsfeier der Gemeinde Dieblich
Kinder erfreuten die Senioren mit Liedern und Beiträgen
Dieblich. Traditionell fand die Seniorenadventsfeier am 3. Adventssonntag statt. Ca. 100 Mitbürgerinnen und Mitbürger fanden den Weg zur Mosellandhalle oder wurden vom Fahrdienst dorthin gebracht.
Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung wurde von den Vereinen FSV, Ka&Ki, Möhnenclub und Freiwillige Feuerwehr tatkräftig unterstützt. Auch halfen einige Freiwillige aus den Gemeindegremien und ihre Ehefrauen sowie die Bediensteten der Gemeinde.
Als Fahrdienst fungierten der Bus des Seniorenheimes sowie ein Bus, der von Christoph Jung zur Verfügung gestellt und von Mitgliedern der Gemeindegremien gefahren wurde.
Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Andreas Perscheid trat der Kindergarten mit über 30 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren auf. Unter der Leitung von Britta Leißau und Gabi Morales trugen die Kinder Weihnachtslieder vor. Begleitet wurden sie dabei musikalisch von Maximilian Zecher aus Oberfell am Keyboard. Noch nie waren so viele Kinder aus dem Kindergarten bei der Seniorenadventsfeier vertreten wie in diesem Jahr. Auch die Grundschule trat in diesem Jahr mit vielen Kindern im Schulchor aller Klassen sowie dem Cello-Ensemble der Kreismusikschule auf. Frau Schäfer, die Schulleiterin, sowie Frau Schwarz als Leiterin des Cello-Ensembles hatten mit den Kindern ein tolles Programm vorbereitet. Die Seniorinnen und Senioren dankten es mit viel Applaus. Viele weihnachtliche Stücke und Lieder wurden sehr gekonnt vorgetragen.
Ein großes Lob an die Beiträge der Kinder. Die vielen Kinder, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, zeigen, dass in Dieblich eine große Anzahl von jungen Familien eine neue Heimat gefunden haben. Der Ortsbürgermeister machte aber auch deutlich, dass diese Tatsache für die Verantwortlichen eine besondere Herausforderung darstellt, ist doch bereits heute schon abzusehen, dass der erst vor wenigen Jahren erweiterte Kindergarten bald nicht mehr alle Kinder aufnehmen kann. Hier muss man sich heute schon Gedanken machen, wie man der Situation zum Wohle der Kinder und der Eltern, die mit einer gewissen Erwartungshaltung nach Dieblich gezogen sind, gerecht werden kann. Dabei verwies er auch auf das langwierige Verfahren zur Schaffung neuer Bauflächen in Dieblich-Ost II mit dem Erfordernis, den Sportplatz verlegen zu müssen.
Es muss, so seine Vorstellung, über einen neuen Kindergarten in diesem Bereich zumindest nachgedacht werden. Aber zuerst müssen einmal alle Hindernisse für den B-Plan aus dem Weg geräumt werden.
Liedvorträge des MGV
Zum Schluss trat traditionsgemäß der MGV unter seinem Chorleiter Jens Konieczny auf. Männer- und Frauenchor sowie der gemischte Chor sangen Weihnachtslieder, anschließend wurden noch einige Lieder gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren gesungen. Der Ortsbürgermeister lobte die Sängerinnen und Sängern und Jens Konieczny für ihre gekonnten Liedbeiträge und ihre alljährliche Teilnahme an dieser Veranstaltung sehr herzlich und wies auf das 150-jährige Jubiläum des MGV Viktoria in 2018 hin. Eindringlich warb er darum, durch Werbung für neue Sängerinnen und Sänger mit dafür zu sorgen, dass der Traditionsverein auch noch weiterhin Bestand hat. Würde sich der Verein, wie es ja bei vielen, vor allem Männerchören leider der Fall ist, auflösen, ginge der Heimatgemeinde unwiederbringlich etwas verloren, was eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist. Die Seniorinnen und Senioren bedankten sich mit viel Applaus. Nach Kaffee und Kuchen zum Beginn der Veranstaltung gab es noch Schnittchen und auch das eine oder andere Glas Wein wurde getrunken, bis die Teilnehmer sich auf den Heimweg machten. Eine sehr gelungene Veranstaltung hatte die teilnehmenden Senioren auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Von dieser Stelle noch einmal ein Aufruf an alle Seniorinnen und Senioren, die zum Teilnehmerkreis gehören könnten: „Man muss sich nicht „alt“ fühlen, um an der Seniorenadventsfeier teilnehmen zu können. Leider gibt es viel zu viele Menschen, die von sich glauben, noch nicht alt genug zu sein, es dann aber durch Unvorhergesehenes auf einmal nicht mehr können. Sie haben dann etwas verpasst!“
