Ortsbeirat Ramersbach informiert
Kinder erhalten Martinsgabe
Ramersbach. Kein Martinsumzug und kein Martinsfeuer in Ramersbach – das hatte der Ortsbeirat bereits in seiner Sitzung am 30. September beschlossen. Steigende Infektionszahlen in der COVID 19-Pandemie waren der Auslöser. Inzwischen sind derartige Veranstaltungen allgemein untersagt.
Der Pandemie zum Opfer fallen erstmals seit Jahrzehnten auch alle Veranstaltungen der in Ramersbach traditionellen St.-Martins-Kirmes. Zumindest die Kinder im Höhenstadtteil sollen aber auch in diesem Jahr nicht leer ausgehen. Deshalb hat der Ortsbeirat beschlossen, allen Kindern (bis zum 16. Lebensjahr), die in diesem Jahr auf Laternenumzug und großes Feuer verzichten müssen, ihre „Martinsgabe“ trotzdem zukommen zu lassen. Die Mitglieder des Ortsbeirats werden am Samstag, 7. November, in den frühen Abendstunden die kleinen Präsente mit dem traditionellen Weckmann nach Hause bringen. Selbstverständlich unter Beachtung aller coronabedingten Hygienevorschriften. Der Ortsbeirat würde sich im Zusammenhang damit sehr freuen, wenn trotz des Ausfalls des Laternenumzugs die Häuser im Dorf am 7. November mit Fackeln, Laternen, Schwedenfeuern u.a.m. zur Erinnerung an das St.-Martins-Fest geschmückt würden. Ortsvorsteher Werner Kasel: „Damit würde zumindest der Anlass sichtbar gewürdigt und auch der Zusammenhalt in Ramersbach angemessen dokumentiert.“
Pressemitteilung
Ortsbeirat Ramersbach
