Allgemeine Berichte | 24.04.2025

Kinder waren mit viel Einsatz dabei

Eine glückliche Truppe in der Ortsmitte von Oedingen. Bewaffnet mit drei Leiterwagen vor dem großen Finale, dem einsammeln von Eiern, Süßigkeiten und Geld.  Foto: Hubert Niemiecz

Oedingen. Am Karfreitag und Karsamstag stand der Rheinhöhenort Oedingen ganz im Zeichen des Osterklapperns. Dank des enormen Einsatzes von den Organisatoren Heike & Philina Vilz sowie Hubert Niemiecz und einer riesigen Schar, von teilweise 30 bis 40 Kindern, konnte das traditionelle Brauchtum auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Dies sehr zur Freude der Bevölkerung im Ort, aber auch zum Spaß der „emsigen“ Kids. Auch die kleinsten in Oedingen waren mit Begleitung dabei. Mit Vorsicht und Achtsamkeit wurden sie an das Geschehen herangeführt. Beim Brauch des Klapperns ziehen die Kinder mit ihren Holzklappern in drei Gruppen durch das Dorf. Sie ersetzen die verstummten Glocken welche, so sagt der Volksmund, zwecks Beichte nach Rom geflogen sind.

„Meeedaaach und Ooowensjloock“, schallt es dann mittags und abends durch alle Gassen. Highlight ist aber der Samstagnachmittag wo mit dem Gesang „Eier, Bauze, Jelld“ um Spenden aus der Bewohnerschaft gebeten wird. Und diese zeigten sich auch in diesem Jahr erneut äußerst großzügig. Drei Holzwagen, gefüllt mit Eiern, Süßigkeiten und anderen Leckereien, wurden bei traumhaften Temperaturen fleißig gesammelt und am Abend gerecht aufgeteilt. Erschöpft, aber stolz und glücklich zogen die Kinder abschließend nach Hause, wo sie von ihren Familien in Empfang genommen wurden.

Auch die Geldbüchsen waren mit einer vierstelligen Summe „proppevoll gefüllt“. Über 1.000 Euro zählten die Verantwortlichen, und es wird wieder mit Hochdruck nach einem geeigneten Spendenempfänger gesucht. Jüngst wurde die Vereinigung Kinderherzen in Not oder der Förderverein der Kindergartenkinder in Oedingen bedacht. Auch eine Anschaffung im Ort wäre denkbar.

Einen riesigen Dank an alle die mitgemacht haben und somit solidarisch, das Kultur- und Brauchtumswesen, im dörflichen Miteinander unterstützt haben.

Eine glückliche Truppe in der Ortsmitte von Oedingen. Bewaffnet mit drei Leiterwagen vor dem großen Finale, dem einsammeln von Eiern, Süßigkeiten und Geld. Foto: Hubert Niemiecz

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