Freiwillige Feuerwehr Rheinbach
Kinderfeuerwehr soll erste Erfahrungen sammeln
Etwa 20 Kinder starteten ihre Karriere bei der Kernstadt-Löschgruppe
Rheinbach. „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ Genau wie Grisu, der kleine Drache, starteten jetzt 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ihre hoffnungsvolle Karriere bei der Freiwilligen Feuerwehr Rheinbach.
Nachdem vor wenigen Wochen schon in Ramershoven eine „Kinderfeuerwehr“ gegründet worden war, zog jetzt die Kernstadt-Löschgruppe nach und hatte zur Gründungsversammlung knapp zwei Dutzend Nachwuchs-Feuerwehrleute mit ihren Eltern in die Feuerwache im Brucknerweg eingeladen. Bürgermeister Stefan Raetz dankte besonders den Eltern, die sich bereit erklärt hätten, ihre Kinder von nun an regelmäßig in die Obhut der Feuerwehr zu geben. „Hier sind sie gut aufgehoben und erfahren eine gute und sinnvolle Beschäftigung“, versprach er.
Spielerische Herangehensweise
Spielerisch und der Situation angemessen wolle man dem Nachwuchs die Arbeit der Feuerwehr näher bringen und zugleich ein Kameradschaftsgefühl vermitteln. Doch zunächst wurden die Kinder mit feuerroten Uniformwesten und blauen „Kinderfeuerwehr Rheinbach“-Mützen ausgestattet.
Jeden zweiten Freitag von 17 bis 18 Uhr werden sie künftig im Feuerwehrhaus von Silvia Eichen, Janine Abraham und Sarah Geiger spielerisch mit den Aktivitäten der Feuerwehr vertraut gemacht und dürfen natürlich auch hin und wieder einmal mit dem Feuerwehrauto mitfahren. Auch zum Thema „Brandschutz“ sollen die Kinder wertvolles Wissen sammeln. Doch zunächst wurden aus alten Feuerwehrschläuchen hübsche Dekorationen für die Osterzeit gebastelt.
In nächster Zeit soll auch noch in den Rheinbacher Höhenorten eine Kinderfeuerwehr gegründet werden, verriet Wehrleiter Laurenz Kreuser, denn man könne gar nicht früh genug anfangen, sich um geeigneten Nachwuchs für die Aktive Feuerwehr zu kümmern. JOST
